Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Netzbetreiber rüsten sich fürs Oktoberfest

Wenn am Wochenende in München das Oktoberfest beginnt, wollen die drei Netzbetreiber den steigenden Datenhunger der Besucher mit zusätzlichen Antennen stillen.
© (Quelle: Vodafone)

Am Samstag heisst es in München wieder «O'zapft is», wenn das Oktoberfest beginnt. Alle drei Netzbetreiber haben sich nach eigenen Angaben für den Ansturm von rund sechs Millionen Besuchern gerüstet und zusätzliche Antennen auf der Theresienwiese aufgestellt. Sie rechnen mit neuen Datenrekorden bei der Nutzung, vor allem durch immer mehr hochauflösende Videos und Fotos, die verschickt werden.

O2 Telefónica nimmt elf neue Masten auf dem Gelände und neun in den wichtigsten Zelten in Betrieb. Erstmals sind auch das Schützen-Festzelt und die Ochsenbraterei dabei. Alle Antennen funken mit 4G und 5G, während mit 2G nur noch eine Grundversorgung geboten wird. Im Vorjahr nutzten Kunden im O2-Wiesn-Netz 212 Terabyte Datenvolumen. Die Netztechniker gehen fest davon aus, dass in diesem Jahr erstmals die Grenze von 250 Terabyte fällt.

Die Telekom baut zehn zusätzliche Masten auf und versorgt vier Zelte mit Innenantennen. Für Schausteller und Wirte wurden zudem über ein unterirdisches Leitungsnetz knapp 200 Festnetzzugänge eingerichtet. Während des Oktoberfests 2023 wurden im Mobilfunknetz der Telekom 211 Terabyte an Daten übertragen und über 4,1 Millionen Telefonate geführt.

Vodafone hat nach eigenen Angaben 75 Antennen an 22 Standorten im Einsatz, die fast komplett mit 5G arbeiten. 2023 lag das Datenaufkommen bei 160 Terabyte, für 2024 rechnet Vodafone mit einem Anstieg um mehr als 30 Prozent auf mehr als 200 Terabyte.

Mobilfunk
Anzeige

Neueste Beiträge

Schweizer Geoportal zeigt die Schweiz aus 1000 Perspektiven
Das vom Bundesamt für Landestopografie swisstopo betriebene Geoportal umfasst seit Mai 2026 schon 1000 Datensätze zu unterschiedlichsten Themen wie Gesellschaft, Umwelt, Energie bis hin zu historischen Karten, Landschaftsmodellen und Luftbildern.
3 Minuten
19. Mai 2026
Simon Lackerbauer ist neuer Head of Cyber Security atrete
Simon Lackerbauer ist seit dem 1. Januar 2026 als neuer Head of cyber security bei atrete tätig und verantwortet den weiteren Ausbau der Practice Area cyber security.
2 Minuten
19. Mai 2026
Deepfake-Vorfälle stiegen 2025 um 500 Prozent
Skandale um Deepfakes nehmen zu und das Ausmass der Auswirkungen auf die Opfer und die Lücken im Strafrecht werden erst langsam klar.
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Samsung Galaxy z Fold7: die besten Bilder - Sunrise
Der «TV Shop» auf der Sunrise TV Box wurde erneuert und findet sich nun im Hauptmenü. TV-Apps sowie Senderpakete sind in wenigen Schritten abonnier- und kündbar.
1 Minute
Erfolgreiche Projekte, hohe Infrastruktur-Investitionen, Marktführerschaft in der TV-Verbreitung - Suissedigital Jahresbilanz
Suissedigital schaut auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. So realisierte der Wirtschaftsverband wichtige Projekte und leistete einen substanziellen Beitrag zur Sicherheit im Cyberraum. 
3 Minuten
23. Apr 2026
Schweiz: Betrug oder Betrugsversuche auf dem Smartphone
In der Schweiz fühlen sich 79 % der Smartphone-Nutzer gut vor Betrug geschützt. Dennoch war bereits ein Drittel der Bevölkerung Opfer eines Betrugs oder mit einem Betrugsversuch konfrontiert, was deutlich macht, dass die Gefahr trotz eines hohen Sicherheitsgefühls nach wie vor sehr real ist.
5 Minuten
21. Apr 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige