Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Apple lockert Regeln für App-Entwickler in der EU

Apple krempelt nach Druck der EU-Kommission erneut die Regeln für App-Entwickler in der EU um. Zum einen gibt der iPhone-Konzern ihnen mehr Freiheiten, die Nutzer zu Kaufmöglichkeiten ausserhalb von Apples App Store zu leiten.
© (Quelle: Tada Images/Shutterstock)

Zum anderen gibt es eine neue Abgaben-Struktur für Entwickler, die davon Gebrauch machen wollen. Einige Funktionen wie das automatische Laden von Updates werden nicht für Apps verfügbar sein, deren Anbieter sich für eine niedrigere Variante der Gebühr entscheiden.

Apple geht davon aus, dass mit den Änderungen die Bedenken der EU-Kommission zur Umsetzung des Digitalgesetzes DMA durch den Konzern ausgeräumt sein werden. Gemäss dem DMA dürfen grosse Plattform-Betreiber unter anderem nicht eigene Angebote bevorteilen. Die Kommission kam im April zu dem Schluss, dass Apple die Möglichkeiten von Entwicklern eingeschränkt habe, Nutzern Angebote ausserhalb des hauseigenen App Stores zugänglich zu machen.

Drohende Millionen-Strafen

Damit einher ging eine Strafe von 500 Millionen Dollar. Ohne Änderungen drohten Apple tägliche Strafen von 50 Millionen Dollar. Der Konzern will nach wie vor Widerspruch gegen die Einschätzung der Kommission einlegen.

Zu den Neuerungen gehört, dass Entwickler auf Angebote bei allen möglichen Plattformen hinweisen und Anleitungen dafür veröffentlichen dürfen, auch innerhalb einer App. Auch müssen sie dafür nicht mehr von Apple vorgegebene Muster verwenden.

Neue Gebühren mit günstigerer Variante

Für Apps mit Links zu externen Bezahlsystemen oder Angeboten gibt es eine neue Abgaben-Struktur. Dazu gehört eine Gebühr für Dienstleistungen, die Apple über seinen App Store bereitstellt. Bei vollem Funktionsumfang liegt sie bei 13 Prozent.

Entscheiden sich Entwickler für ein reduziertes Angebot, zahlen sie fünf Prozent - dann werden für die Anwendungen aber zum Beispiel Updates nicht automatisch geladen und Bewertungen sind für sie nicht verfügbar. Darüber hinaus wird eine «Kerntechnologie-Provision» von fünf Prozent fällig. Bei neuen App-Nutzern gibt es für die ersten sechs Monate zusätzlich eine Abgabe von zwei Prozent.

Apple Apps iOS iPhone
Anzeige

Neueste Beiträge

Prüfung der Sicherheit und Nutzbarkeit von Microsoft 365
Der Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (BK-DTI) der Bundeskanzlei hat per Ende 2025 die digitale Arbeitsplattform Microsoft 365 (M365) flächendeckend in der Bundesverwaltung eingeführt.
2 Minuten
22. Okt 2026
Word: mehr als zwei Bedingungen beim Seriendruck - Tipps & Tricks
Beim Serienbrief in Word lassen sich standardmässig nur zwei Bedingungen eingeben. Wie können Sie aber z.B. die Anrede nicht nur für «Herr» und «Frau», sondern auch für «Firma» oder eine neutrale Variante angeben?
4 Minuten
Smarthome ganz einfach - Smarthome-Tipps
Die beiden Standards «Matter» und «Thread» sorgen dafür, dass Smarthome-Geräte herstellerunabhängig miteinander harmonieren und sich zentral über ein einziges System steuern lassen. Hier lesen Sie alles, was Sie dazu wissen müssen.
9 Minuten
22. Okt 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Samsung Galaxy z Fold7: die besten Bilder - Sunrise
Der «TV Shop» auf der Sunrise TV Box wurde erneuert und findet sich nun im Hauptmenü. TV-Apps sowie Senderpakete sind in wenigen Schritten abonnier- und kündbar.
1 Minute
Sunrise markiert, anonymisiert oder blockiert mehr als 46 Millionen Anrufe in acht Monaten - Schutz vor unerwünschten Anrufen
Sunrise schützt Kunden mit gezielten, laufend weiterentwickelten technischen Massnahmen vor Spam-, Spoofing- und anderen unerwünschten Anrufen.
3 Minuten
30. Sep 2026
Hier ist Roaming günstig - Schweizer Anbieter im Vergleich - Roaming
Wer während der Ferienzeit im Ausland surft und Gespräche führt, muss unter Umständen sehr hohe Roaminggebühren zahlen. Wir prüfen, bei welchen Schweizer Mobilfunkanbietern Sie am günstigsten fahren.
12 Minuten
24. Jul 2025
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige