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EU will Google zu mehr Offenheit für KI-Konkurrenz zwingen

Innerhalb von sechs Monaten soll Google nach dem Willen der EU-Kommission Android für die KI-Konkurrenz öffnen und Suchdaten freigeben.
Google Logo
© Shutterstock / Sundry Photography

KI-Assistenten der Wettbewerber haben es schwer auf Android gegen Google KI Gemini anzukommen. Das soll sich nach dem Willen der EU-Kommission ändern. Innerhalb von sechs Monaten sollen die technischen Hürden abgebaut werden, die für Fremdanbieter gegenüber Googles eigenen KI-Diensten bei Android bestehen.

Das zweite Therma betrifft die Suchmaschine Google: So sollen nach dem Willen der EU zentrale Suchdaten wie Ranking-Informationen und Daten zu Suchanfragen, Klicks oder Ansichten für andere Suchmaschinenanbieter zur Verfügung gestellt werden. Beide Plattformen des Konzerns gelten seit 2023 gemäss dem Digital Markets Act (DMA) als Gatekeeper und müssen für Mitbewerber geöffnet werden.

Bei den angekündigten zwei EU-Verfahren, die innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sein sollen, handelt es sich noch nicht um formelle Ermittlungsverfahren, sondern um sogenannte Präzisierungsverfahren. Mit diesen soll der „Regulierungsdialog der Kommission mit Google zu bestimmten Aspekten der Einhaltung zweier Verpflichtungen aus dem DMA formalisiert“ werden, heisst es in einer Meldung der Agentur dpa. Falls daraufhin später formelle Untersuchungen eingeleitet werden, könnte bei einer Feststellung eines Verstosses gegen den DMA am Ende eine Geldstrafe von bis zehn Prozent des globalen Umsatzes stehen.

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