Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Weko stellt Folgeuntersuchung gegen Swisscom ein

Die Wettbewerbskommission Weko stellt eine Folgeuntersuchung gegen die Swisscom wegen der Vernetzung von Unternehmensstandorten über Breitband ein.
© (Quelle: Swisscom)

Dies ist die Folge eines Bundesgerichtsurteils vom April 2024, das einen Weko-Entscheid aufgehoben hat.

Die Weko hatte in einem ersten Verfahren im Jahr 2015 der Swisscom eine Busse von über 7 Millionen Franken auferlegt, weil der «Blaue Riese» bei der Vernetzung von 2300 Postfilialen mit Breitbandanschlüssen seine marktbeherrschende Stellung missbraucht haben soll. Die Weko büsste die Swisscom, weil sie zu hohe Preise durchgesetzt und den Konkurrenten Sunrise behindert haben soll.

Das Bundesgericht sah dies anders und kam im vergangenen Jahr zum Schluss, dass die Swisscom ihre marktbeherrschende Stellung nicht missbraucht hatte. Der grösste Schweizer habe weder gegenüber Sunrise noch gegenüber der Post unangemessene Preise erzwungen, befand das höchste Schweizer Gericht.

Zudem sei nicht erwiesen, dass die Preise unangemessen oder krass überhöht seien. Bei der Post sei der Zuschlagspreis das Resultat von Verhandlungen gewesen und damit nicht einseitig von der Swisscom festgelegt worden, urteilte das Bundesgericht vor einem Jahr.

Swisscom erfreut

Da die Mitte 2020 eröffnete Folgeuntersuchung die gleiche Verhaltensweise der Swisscom bei der Standortvernetzung weiterer Unternehmen betreffe, stelle die Weko das hängige Verfahren ein, schrieben die Wettbewerbshüter nun am (heutigen) Dienstag. Der Entscheid der Weko könne an das Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden.

Die Swisscom begrüsste den Entscheid der Weko. Dieser sei folgerichtig, nachdem das Bundesgericht im vergangenen Jahr in einem ähnlichen Verfahren einen Grundsatzentscheid gefällt habe und der Argumentation von Swisscom gefolgt sei. Der aktuelle Entscheid der Weko sorge für Rechtssicherheit und bestätige, dass sich die Swisscom korrekt verhalten habe.

Swisscom Recht Telekommunikation
Anzeige

Neueste Beiträge

Philipp Ringgenberg neuer CEO bei Zühlke in der Schweiz
Philipp Ringgenberg hat im August als CEO die Leitung von Zühlke in der Schweiz übernommen. In seiner Position verantwortet er ab sofort die geschäftliche Entwicklung.
2 Minuten
Motorola zeigt auf der IFA ein neues Smartphone und eine Smartwatch
Mit dem Edge 70 Plus bringt Motorola ein weiteres Mittelklasse-Smartphone. Ausserdem zeigt der Hersteller auf der IFA eine Edition des Razr 70 mit edlen Swarovski-Steinen und die sportliche Smartwatch Moto Watch Ultra.
3 Minuten
8. Sep 2026
yallo bringt Travel eSIM für mobile Daten in über 160 Destinationen
yallo bietet neu eine eSIM-Lösung für günstige Datenpakete beim Roaming, die Kunden von allen Mobilfunkanbietern zur Verfügung stehen. Reisende können ihr Datenpaket fürs Ausland bereits vor der Abreise in der yallo Travel eSIM App auswählen und bei der Ankunft im Ausland sofort zu günstigen Tarifen online gehen.
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
ICT-Löhne stagnieren - Spezialisten bleiben gefragt - ICT-Salärstudie 2026
Der Schweizer ICT-Arbeitsmarkt tritt bei den Löhnen weitgehend auf der Stelle. Der Gesamtmedian steigt 2026 nur noch um 0,2 Prozent. Deutlich besser entwickeln sich die Saläre hoch spezialisierter Fachkräfte. Besonders gefragt sind Kompetenzen rund um KI, Cloud, Cybersecurity und Daten.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige