Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Neue Lösung für stabileres digitales Bezahlen von Vodafone

Vor allem an Orten, an denen viele Menschen gleichzeitig per Smartphone zahlen wollen, soll eine neue Lösung mit einer Netz-Schnittstelle von Vodafone für Zahlungsanbieter die Datenverbindung verbessern.
Payment per Vodafone-Smartphone
© Vodafone

Mit dem Smartphone oder der Smartwatch zu zahlen, ist für Millionen Menschen in Deutschland inzwischen ganz normal. Kommen jedoch besonders viele Menschen auf engem Raum zusammen, steigt die Netzauslastung. Das gilt zum Beispiel für Fussball-Stadien, Konzerte und Festivals. Dadurch kann ein Zahlungsvorgang zu lange dauern und die Transaktion sogar abbrechen.

Um das verhindern, führt Vodafone eine neue Lösung ein. Mit der kostenpflichtigen Netzfunktion richtet sich der Betreiber an Anbieter von Bezahlverfahren und Kartenterminals. Sie können den Quality-on-Demand-Dienst für ihre Anwendungen nutzen. Über eine Schnittstelle ins Mobilfunk-Netz wird die Datenverbindung dann im Bedarfsfall gezielt für den Zahlungsvorgang optimiert. Die gewünschte Netz-Unterstützung wird innerhalb weniger Sekunden aktiviert. So sollen digitale Zahlungen auch bei plötzlicher hoher Netzauslastung stabil ablaufen.

Vodafone und weitere Mobilfunk-Betreiber haben sich 2024 im Rahmen der globalen GSMA-Open-Gateway-Initiative zusammengeschlossen. Ziel ist es, App-Entwicklern, Unternehmen und Cloud-Anbietern über Netzwerk-Schnittstellen Zugang zu Mobilfunk-Netzen zu ermöglichen, damit diese bestehende Dienste verbessern und neue digitale Angebote entwickeln. Derzeit sind im Mobilfunk-Netz von Vodafone neben dieser ‹Quality on Demand›-Schnittstelle für ‹Digital Payments› mit ‹Sim Swap›, ‹Number Verify› und ‹Branded Calls› drei weitere Netzwerk-Schnittstellen verfügbar, die der Bekämpfung von Online-Betrug dienen.

Mit Quality-on-Demand-Diensten, die über standardisierte Netzwerkschnittstellen bereitgestellt werden, lässt sich die Netzqualität dynamisch an eine konkrete Situation anpassen. Die Optimierung gilt für einen bestimmten Anwendungsfall oder ein ausgewähltes Merkmal, etwa die Latenz oder die Datenrate. Sie kann jederzeit und zeitlich begrenzt aktiviert werden.

Über die Network Slicing-Technologie lassen sich dagegen bedarfsgerecht definierte Datenraten reservieren und der Datendurchsatz optimieren. Dafür wird ein dauerhaft reservierter und logisch getrennter Teil des Mobilfunk-Netzes für bestimmte Nutzergruppen oder Anwendungen bereitgestellt. Zum Network Slicing-Angebot von Vodafone gehören unter anderem die Angebote Campus Flex Starter und Campus Flex Exclusive. Mit Campus Flex Prio bietet Vodafone seinen Kunden darüber hinaus einen statischen Priorisierungsdienst an. 

Mobile Payment
Anzeige

Neueste Beiträge

Canon stärkt länderübergreifende Führung von IPSG in Deutschland und der Schweiz
Jodok Ludwig verantwortet die Integrated Printing & Solutions Group (IPSG) in beiden Märkten und ein gemeinsames Senior Leadership Team bündelt zentrale Geschäftsbereiche.
4 Minuten
22. Okt 2026
Smarthome ganz einfach - Smarthome-Tipps
Die beiden Standards «Matter» und «Thread» sorgen dafür, dass Smarthome-Geräte herstellerunabhängig miteinander harmonieren und sich zentral über ein einziges System steuern lassen. Hier lesen Sie alles, was Sie dazu wissen müssen.
9 Minuten
22. Okt 2026
Word: mehr als zwei Bedingungen beim Seriendruck - Tipps & Tricks
Beim Serienbrief in Word lassen sich standardmässig nur zwei Bedingungen eingeben. Wie können Sie aber z.B. die Anrede nicht nur für «Herr» und «Frau», sondern auch für «Firma» oder eine neutrale Variante angeben?
4 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«Echtzeit wird zum entscheidenden Faktor» - Digital Insights
Im Gespräch mit Computerworld erläutert Alexander Finger, weshalb moderne Datenarchitekturen heute stärker auf Echtzeitfähigkeit, Datenverantwortung und Transparenz ausgerichtet sein müssen, damit KI im Unternehmen tatsächlich produktiv eingesetzt werden kann.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige