Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Mobilezone im ersten Halbjahr mit weniger Umsatz und Betriebsgewinn

In den ersten sechs Monaten hat Mobilezone weniger Umsatz und Gewinn erzielt. Für das Gesamtjahr hält das Unternehmen jedoch an seinem Ziel für den operativen Gewinn fest.
© (Quelle: Archiv NMGZ)

In den Monaten Januar bis Juni sanken die Verkäufe um 9,8 Prozent auf 429,6 Millionen Franken, wie Mobilezone am Freitag mitteilte. Dabei wurde das Ergebnis durch den starken Franken leicht negativ belastet. Zu konstanten Wechselkursen wäre der Umsatz nur um 8,4 Prozent gesunken.

Beim Betriebsgewinn (EBIT) gab es ein Minus von 9,8 Prozent auf 23,8 Millionen Franken. Die entsprechende Marge war mit 5,5 Prozent um 0,1 Prozentpunkte tiefer als im Vorjahreszeitraum.

Unter dem Strich ging der Reingewinn auf 17,6 Millionen von 19,0 Millionen Franken zurück. Das Unternehmen hat die Vorjahreszahlen aufgrund von Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze leicht nach unten angepasst.

Mit seinen Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten im AWP-Konsens beim Umsatz klar verfehlt, jedoch beim Betriebsgewinn leicht übertroffen.

Umbau in Deutschland belastet

Die Umsätze in Deutschland sanken in Franken um 9,9 Prozent auf 308 Millionen. Der Rückgang sei vor allem auf tiefere Volumen im Bundle-Geschäft zurückzuführen. Durch die Neuausrichtung des Geschäfts auf ertragsreichere Bereiche konnte jedoch im Online-Geschäft die Profitabilität pro Vertrag im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2024 gesteigert werden, heisst es.

Der EBIT sank auf 8,2 Millionen von 11,3 Millionen Franken. Die Marge verschlechterte sich um einen halben Prozentpunkt auf 2,7 Prozent.

Etwas besser liefen die Geschäfte in der Schweiz. Nach eigenen Angaben war es das «beste erste Halbjahr der Unternehmensgeschichte», obwohl der Umsatz um 7,3 Prozent auf 125 Millionen Franken zurückging. Als Grund nannte das Unternehmen vor allem die verstärkte Marktentwicklung hin zu SIM-only Vertragsabschlüssen. Der EBIT stieg jedoch um 0,5 Millionen Franken auf 15,6 Millionen an. Die entsprechende Marge verbesserte sich sogar um 1,3 Prozentpunkte auf 12,5 Prozent.

Zuversichtlich für zweites Halbjahr

Für 2025 hält das Unternehmen an seiner Prognose fest. Demnach soll der EBIT zwischen 53 und 60 Millionen Franken liegen. Die Geschäftsentwicklung der letzten Wochen im Schweizer Retailgeschäft und die Stabilisierung der Volumen in Deutschland stimmten das Management zuversichtlich. Zudem ist auch die Vergleichsbasis zum schwachen zweiten Halbjahr 2024 tiefer.

Für die Schweiz erwartet das Unternehmen eine höhere EBIT-Marge 12,5 bis 13,0 Prozent, nach bisher 11,0 bis 12,0 Prozent. Für Deutschland wurden die Margenerwartungen dagegen auf 2,8 bis 3,3, von 3,0 bis 3,5 Prozent leicht herabgesetzt.

Zudem zeige auch das Geschäft als virtueller Netzbetreiber (im Fachjargon MVNO) weiterhin ein starkes Wachstum. So soll die Kundenbasis für Abos auf 480'000 zunehmen, von bisher erwarteten 444'000. Geringer ausfallen sollen die Investitionen ohne Kundenakquisitionskosten. Diese sollen nur noch bei 6 Millionen Franken liegen, nach bisher veranschlagten 10 Millionen.

Telekommunikation
Anzeige

Neueste Beiträge

swissICT-Geschäftsführer Christian Hunziker kündigt Rücktritt an - Executive Change
Christian Hunziker, seit 2018 Geschäftsführer von swissICT, hat sich entschieden, per Ende Mai 2026 in Frühpension zu gehen. Der Entscheid erfolgt aus privaten Gründen und markiert den Abschluss einer äusserst erfolgreichen Wachstumsphase des grössten Branchenverbands der Schweiz.
2 Minuten
Sovereignty in Practice Studie 2026
Statt digitale Souveränität als Randthema zu behandeln, rückt die Sovereignty in Practice Study 2026 sie bewusst ins Zentrum. Ziel ist es nicht, eine theoretische Idealdefinition zu liefern, sondern zu verstehen, wie Organisationen digitale Souveränität heute ganz konkret umsetzen.
2 Minuten
10. Feb 2026
Schweizer Massnahmen zur Umsetzung der KI-Konvention des Europarats - Beirat Digitale Schweiz
Am Beiratstreffen Digitale Schweiz vom 10. Februar 2026 haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Frage ausgetauscht, mit welchen Massnahmen die Konvention des Europarats zu Künstlicher Intelligenz (KI) in der Schweiz umgesetzt werden soll.
3 Minuten
11. Feb 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Schweizer Top-CIOs: Stefan Pleisch, Zurich Schweiz - Vorgestellt
Die CIOs der grössten Schweizer Firmen stellen sich vor und berichten von anstehenden Projekten sowie aktuellen Herausforderungen.
2 Minuten
Suchen und finden - das Leitmotiv der ICT Networkingparty 2026
Am 22. Januar 2026 versammelte sich die Schweizer ICT-Szene zum traditionellen Jahresauftakt im Bern­er Kursaal: die ICT Networking Party. Unter dem Motto «Wer sucht, der findet» stand das Programm ganz im Zeichen der Suche – nach Bedeutung, Orientierungswissen und überraschenden Einsichten.
3 Minuten
DSAG-Umfrage: Unternehmen treiben HR-Transformation voran - DSAG-Personaltage 2026
Die digitale Transformation in HR und IT gewinnt an Tempo. Eine Umfrage der DSAG anlässlich der Personaltage 2026 zeigt: SAP SuccessFactors ist fest in vielen HR-Roadmaps verankert, zugleich beschäftigt die Umstellung auf SAP HCM for S/4HANA zahlreiche Unternehmen.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige