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Lesedauer 3 Min.

Logitech will Folgen der US-Zölle gegenüber China abfedern

Logitech-CEO Hanneke Faber zeigt sich mit Blick auf die globale Handelspolitik relativ gelassen. "Wir sind zuversichtlich auch in diesen unsicheren Zeiten und wir werden die Folgen der US-Zölle gegenüber China abzuschwächen wissen", sagte sie an einer Videokonferenz.
© (Quelle: Logitech)

So hatte Logitech zwar die ursprünglich an einem Investorentag im März formulierten Ziele für das neue Geschäftsjahr 2025/26 im April bereits wieder zurückgenommen, mit Hinweis auf die anhaltenden Unsicherheiten rund um die Zölle.

Mit dem Jahresabschluss wurde nun aber ein neuer zahlenmässiger Ausblick zumindest für das erste Quartal 2025/26 geliefert. Demnach erwartet Logitech im Quartal von April bis Ende Juni einen Umsatz im Bereich von 1,10 bis 1,15 Milliarden US-Dollar, entsprechend einem Umsatzwachstum in US-Dollar zwischen 1 und 6 Prozent.

Die operative Marge dürfte laut Faber wegen der Zölle zwar etwas unter Druck kommen, dafür dürften sich die geplanten Preiserhöhungen positiv auswirken. «Wir werden die Preise teilweise erhöhen müssen», meinte sie dazu. Bei einem Teil der Produkte könne die Preiserhöhung zweistellig ausfallen, teils werden die Produkte gleich teuer bleiben und beim Rest dürfte die Wahrheit irgendwo dazwischen liegen.»

«Wir wissen nicht, was die Politik weiter bringen wird und wir wissen auch nicht, wie sich das Vertrauen der Konsumenten und der Unternehmen entwickeln wird», sagte sie.

Breiter abgestützte Produktion

Logitech verfüge aber über eine global gut ausbalancierte Kundschaft und habe zuletzt viel in eine breiter abgestützte Produktion investiert. Ausserdem sieht die Logitech-Chefin weiter Optimierungspotential bei den Kosten.

Logitech verfüge über verschiedene Mittel, um die Folgen der US-Zollpolitik einzudämmen, fügte sie an. So seien etwa schon vor April viele Produkte auf Lager in die USA transportiert worden.

Ausserdem sei der Anteil der von China in die USA gelieferten Produkte gar nicht so hoch. «Wir erzielen rund 70 Prozent des Umsatzes global und rund 30 Prozent in den USA», erklärte sie. Von diesen 30 Prozent wiederum kamen zuletzt rund 40 Prozent aus China. Und dieser Anteil könnte bis Ende des Jahres auf 10 Prozent gesenkt werden.

«Wir können die Produktion dank unserer Investitionen in die Produktion flexibel verschieben», so Hanneke Faber. Denn nebst China verfüge Logitech mittlerweile über eine funktionierende Produktion in fünf weiteren Ländern.

Ihre grundsätzliche Zuversicht schöpfte sie auch aus dem Blick auf den Abschluss des Geschäftsjahres 2024/25. «Wir hatten zum Ende des Jahres ein sehr gutes Momentum und wir haben im vergangenen Jahr Marktanteile gewonnen.»

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