Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Logitech erhöht nach starkem Quartal den Ausblick erneut

Der Computerzubehörhersteller Logitech hat im wichtigen Weihnachtsquartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn überraschend stark abgeschnitten. Den Ausblick schraubte das Unternehmen erneut nach oben.
© (Quelle: Logitech)

Der Umsatz im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 stieg um 7 Prozent auf 1,34 Milliarden US-Dollar, wie Logitech am späten Dienstagabend mitteilte. Zu konstanten Währungen wäre der Umsatz um 6 Prozent gestiegen. Die bereinigte Bruttomarge (Non-GAAP) verbesserte sich um 90 Basispunkte auf 43,2 Prozent.

Der um die Kosten im Zusammenhang mit Übernahmen und Restrukturierungen bereinigte operative Gewinn (EBIT, Non-GAAP) legte ebenfalls zu und zwar um 7 Prozent auf 265,9 Millionen Dollar. Der entsprechende Reingewinn (non-GAAP) zeigte sich nach der starken Vorjahreserholung nun mit 241,5 Millionen auf Vorjahresniveau. Der ausgewiesene Gewinn lag mit 200,1 Millionen indes um 18 Prozent unter dem Vorjahr.

Zudem gab der Konzern eine neue Kreditfazilität über 750 Millionen US-Dollar mit einer Laufzeit von 5 Jahren bekannt. Diese soll die finanzielle Position stärken und die Flexibilität sichern, hiess es dazu von CFO Matteo Anversa.

Zufrieden mit starkem Wachstum

Mit den Zahlen hat Logitech die Schätzungen der Analysten klar übertroffen. Entsprechend zufrieden zeigte sich CEO Hanneke Faber. «Wir freuen uns, in unserem wichtigsten Quartal des Jahres erneut ein starkes, profitables Wachstum zu erzielen», liess sie sich in der Mitteilung zitieren. Zudem sei das Wachstum «über alle Regionen und Kategorien» breit abgestützt gewesen und die Strategie habe gute Fortschritte gezeigt, so die Firmenchefin. CFO Anversa ergänzte zudem, dass die Ergebnisse auch über den eigenen Erwartungen gelegen hätten.

Positiv wertet Faber auch die Entwicklung in China. «Wir machen hier gute Fortschritte», sagte die Firmenchefin. Sowohl das Momentum des chinesischen Marktes als auch die Position von Logitech selbst habe sich gebessert. Auf mögliche Zölle der neuen US-Regierung sei das Unternehmen derweil gut vorbereitet.

In den verschiedenen Produktkategorien entwickelte sich der Absatz überwiegend positiv. So stiegen die Verkäufe von Gamingzubehör um 14 Prozent, womit sie dank Innovationen mittlerweile wieder nahe dem hohen Pandemieniveau lägen, wie es hiess. Auch für die weitere Entwicklung gibt sich die CEO zuversichtlich.

Bei den Tastaturen und Combos ging es um 3 Prozent nach oben. Die Nachfrage bei Video Collaboration stieg um 4 Prozent. Einzig PC-Webcams (-2%) und Anderes Zubehör (-27%) waren weniger gefragt, Headsets (+10%) hingegen zeigten sich stark.

Der Blick auf die Regionen zeigt insbesondere ein starkes Wachstum in den Regionen Asien-Pazifik mit einem Plus in US-Dollar von 11 Prozent und in EMEA (+9%). Die Region Americas zeigte mit lediglich 3 Prozent das geringste Wachstum.

Ausblick erneut erhöht

Für das Gesamtjahr 2024/25 hatte das Unternehmen den Ausblick erst im Oktober erhöht, diese Ziele wurden nun nochmals nach oben geschraubt. Neu erwartet der Konzern einen Umsatz von 4,54 bis 4,57 Milliarden Dollar, was einem Umsatzplus in Dollar um 5,4 bis 6,4 Prozent entspricht. Der Non-GAAP-EBIT soll nun bei 755 bis 770 Millionen liegen. Damit wird ein Plus von 8 bis 10 Prozent angepeilt. Die Bruttomarge erwartet der Finanzchef am oberen Ende der Spanne von 42 bis 43 Prozent.

Zuvor hatte Logitech ein Umsatzplus zwischen 2 und 4 Prozent in Aussicht gestellt. Der bereinigte EBIT sollte um 3 bis 7 Prozent auf 720 bis 750 Millionen zulegen.

Unternehmensnachrichten
Anzeige

Neueste Beiträge

Kurze Newsletter-Sommerpause - In eigener Sache
Vom 27. Juli bis zum 9. August macht die Computerworld-Redaktion eine kurze Newsletter-Sommerpause. Sie bekommen in diesem Zeitraum keinen Newsletter. Den nächsten Newsletter erhalten Sie dann wieder am 10. August.
2 Minuten
26. Jul 2026
«Sicherheit schafft Vertrauen auf digitalen Marktplätzen» - Mostafa Hassanin, SMG Swiss Marketplace Group
Millionen von Menschen in der Schweiz nutzen Online-Marktplätze wie Ricardo, tutti.ch, Homegate, ImmoScout24 oder AutoScout24. Mostafa Hassanin verantwortet als Group CISO/CSO der SMG Swiss Marketplace Group die Cybersicherheitsstrategie hinter diesen Plattformen. Dabei zeigt sich: KI wird dort eingesetzt, wo sie Risiken schneller erkennbar macht und den Schutz der Nutzer:innen konkret stärkt.
6 Minuten
Emporia bringt das Smart.8 mit Display-Garantie
Mit dem Smart.8 bringt Emporia ein Smartphone für die ältere Generation, bei dem ein Schwerpunkt auf dem Schutz des Gehäuses und des Displays liegt, für das es auch eine besondere Garantie gibt.
3 Minuten
23. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«KI wird ein Treiber für Wachstum» - Interview Corinna Schumacher, ServiceNow
KI-Agenten übernehmen immer mehr Routineaufgaben. ServiceNow sieht darin keine Bedrohung für Mitarbeitende, sondern eine neue Arbeitsteilung, erklärt Corinna Schumacher im Interview.
7 Minuten
Digital Business im Fokus: Wohin geht die Reise? - Computerworld Ausgabe 2/2026
Autonomie und Souveränität werden inzwischen als Schlagworte mindestens ebenso häufig verwendet wie Künstliche Intelligenz und Datenschutz. Automatisierung und die Transformation zu einer hohen Dichte an KI-Agenten in Unternehmen werden die Zukunft des Digital Business prägen. Daraus entsteht ein Mix, der spannender und komplexer nicht sein könnte. Die Digitalisierung hat Dimensionen erreicht, die sich - Ironie des Wandels - fast nur noch mit KI bewältigen lassen. Höchste Zeit also für einen Überblick. 
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige