Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Emporia wird an Xplora verkauft

Der norwegische Hersteller Xplora Technologies ist weiter in Einkaufslaune: Nach Doro wird jetzt mit Emporia noch ein Spezialist für Seniorentelefone übernommen. Die Transaktion soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden.

Eveline Pupeter, CEO von Emporia

© Emporia

Der norwegische Hersteller Xplora Technologies hat bekannt gegeben, den österreichischen Spezialisten für Seniorentelefone Emporia zu übernehmen. Die Transaktion, über deren Kaufpreis gegenseitiges Stillschweigen vereinbart wurde, soll im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen werden.

Emporia wurde 1991 in Linz gegründet und ist im alleinigen Besitz der CEO Eveline Pupeter. Das Unternehmen hat sich seitdem nach eigenen Angaben als Marktführer bei Seniorenhandys in Deutschland und Österreich mit mehr als 300.000 verkauften Geräten jährlich in ganz Europa etabliert.

Vor allem für seine Kinder-Smartwatches, die er als erster in Europa eingeführt hat, ist der norwegische Anbieter Xplora Technologies bekannt. Er erweiterte mit dem Kauf des schwedischen Seniorenspezialisten Doro 2025 sein Portfolio. Zwar überschieden sich die Sortimente von Doro und Emporia bei Featurephones und Smartphones teilweise, doch regional sind beide Anbieter unterschiedlich stark mit dem Schwerpunkt von Emporia in der DACH-Region und von Doro in Frankreich, Grossbritannien und Skandinavien.

Neues Umsatzpotenzial soll auch durch die Kombination der Dienste von Xplora mit der Hardware von Emporia erschlossen werden. Die Norweger können mit einer eigenen eSIM als virtueller Netzbetreiber auftreten.

«Mit der Aufnahme von Emporia in die Xplora-Familie erweitern wir nicht nur unsere Hardware-Basis, sondern bauen auch unsere Abonnement-Plattform weiter aus. Emporia verfügt über tiefe Wurzeln im Seniorensegment, und ihre Philosophie der ‹Einfachheit› ergänzt unsere bestehenden Angebote perfekt. Diese Transaktion stellt einen strategischen Sprung in Xploras Mission dar, die führende globale Plattform für Familiensicherheit zu werden», sagt Sten Kirkbak, CEO von Xplora.

Eveline Pupeter, CEO und Eigentümerin von Emporia, erklärte: «Nach 20 Jahren, in denen ich Emporia zu einer vertrauenswürdigen und bekannten Marke aufgebaut habe, freue ich mich, diesen Weg nun gemeinsam mit Xplora zu gehen. Ihre Plattformkompetenz sowie ihre operative und finanzielle Stärke werden die nötige Skalierung ermöglichen, damit Emporias Vision einer zugänglichen Technologie weiterhin erfolgreich wachsen kann.»

Anzeige

Neueste Beiträge

Die Top-500 der Computerworld mit den stärksten ICT-Firmen und Branchen der Schweiz - Computerworld Ausgabe 3/2026
Mit dem Ranking der 500 stärksten Schweizer ICT-Unternehmen, umfassenden Markt- und Spartenanalysen, fundierten Expertenmeinungen und aktuellen Interviews macht die neue Computerworld Ausgabe «TOP 500» die Branche transparent. 
2 Minuten
Brack ruft Weltreiseadapter 4Smarts NOMAD GaN 20W wegen Stromschlaggefahr zurück
In Zusammenarbeit mit den Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) ruft Brack den Weltreiseadapter 4Smarts NOMAD GaN 20W zurück. Es besteht Stromschlaggefahr.
2 Minuten
11. Sep 2026
Tim Höttges fordert auf der Digital X, die KI zu demokratisieren
Auf der Digital X in Köln diskutierten die Manager der Deutschen Telekom mit Vertretern von Politik, Unternehmen und der Wissenschaft vor über 6.000 Gästen unter anderem die Themen Künstliche Intelligenz, Digitale Souveränität und Sicherheit.
6 Minuten
11. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
ICT-Löhne stagnieren - Spezialisten bleiben gefragt - ICT-Salärstudie 2026
Der Schweizer ICT-Arbeitsmarkt tritt bei den Löhnen weitgehend auf der Stelle. Der Gesamtmedian steigt 2026 nur noch um 0,2 Prozent. Deutlich besser entwickeln sich die Saläre hoch spezialisierter Fachkräfte. Besonders gefragt sind Kompetenzen rund um KI, Cloud, Cybersecurity und Daten.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige