Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Digitale Vernetzung im Job macht oft einsam

EY-Österreich-Studie: "Zugehörigkeit ist kein 'Soft Factor', sondern zentraler Wettbewerbsfaktor"
© EMGenie

Digitale Vernetzung im Berufsalltag schafft nicht automatisch ein Zugehörigkeitsgefühl: Laut dem "Global Belonging Barometer 4.0" der Beratungsgesellschaft EY fühlen sich 85 Prozent der mehr als 5000 befragten Arbeitnehmer in den USA, Grossbritannien, Deutschland, Singapur und Indien im Job ausgeschlossener denn je - gegenüber 2023 ein Anstieg um zehn Prozentpunkte.

Viele "stille Arbeitstage"

"Zugehörigkeit ist kein 'Soft Factor', sondern ein zentraler Wettbewerbsfaktor. Unternehmen, die psychologische Sicherheit schaffen, stärken nicht nur das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter, sondern auch Innovationskraft und Bindung", so Gunther Reimoser, Country Managing Partner von EY Österreich. Einsamkeit am Arbeitsplatz sei längst kein Randphänomen mehr.

54 Prozent der Gen Z und 50 Prozent der Millennials berichten, mindestens einmal pro Woche einen ganzen Arbeitstag ohne echtes Gespräch zu verbringen, weder persönlich noch virtuell. Besonders stark betroffen sind vollständig remote Arbeitende: 63 Prozent erleben regelmässig einen "stillen Arbeitstag" - nahezu doppelt so häufig wie Personen im Büro (35 Prozent).

Psychologische Sicherheit

Der Untersuchung zufolge bleibt diese Entwicklung nicht ohne Folgen für viele Beschäftigte. Einsamkeit beeinflusst laut der Studie, wie Mitarbeiter auftreten, kommunizieren und Leistung erbringen. 58 Prozent fühlen sich eigenen Angaben nach unwohl dabei, Teile ihrer Identität am Arbeitsplatz zu teilen - bei der Gen Z liegt dieser Wert sogar bei drei Viertel (74 Prozent).

Der wichtigste Treiber für Zugehörigkeit ist die psychologische Sicherheit - die Möglichkeit, Ideen zu teilen, Fehler einzugestehen und Bedenken zu äussern, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen, ist für 41 Prozent zentral. Dahinter folgen Flexibilität (38 Prozent), Wohlbefinden (37 Prozent), Entwicklungsfeedback (31 Prozent) sowie Check-ins (29 Prozent).

Fast jeder dritte Befragte berichtet, dass der verstärkte KI-Einsatz und digitale Tools ihr Gefühl der Verbundenheit im Job stärkt. Die Gen Z sieht hier dreimal so häufig wie Babyboomer Potenzial, dass KI die Verbindung im Arbeitsumfeld verbessert (40 gegenüber 13 Prozent). Und 26 Prozent würden bei Einsamkeit sogar eine KI oder einen Chatbot konsultieren. (pressetext.com)
 

Gesellschaft Karrierenetzwerk Digitalisierung
Anzeige

Neueste Beiträge

Mimacom ernennt Markus Böhm zum CEO
Der Berner Software- und Consulting-Anbieter Mimacom ernennt Markus Böhm zum Chief Executive Officer.
3 Minuten
4. Mär 2026
Nadella verspricht KI ohne Cloud-Zwang
Microsoft-CEO Satya Nadella hat auf der AI Tour in München neue Optionen für den entkoppelten Betrieb von Cloud- und KI-Diensten vorgestellt und den Souveränitätsbegriff über die reine Datenhaltung hinaus erweitert.
5 Minuten
4. Mär 2026
Syrian Hadad wird neuer CTO bei adesso Schweiz AG
Der Beratungs- und IT-Dienstleister adesso Schweiz AG verstärkt sich mit Syrian Hadad als neuem Chief Technology Officer (CTO).
2 Minuten
4. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Neue KI-Modellarchitektur maximiert Erkennungsraten - Pressemitteilung
Upgrade von Retarus Intelligent Document Processing beschleunigt komplexe Supply-Chain-Prozesse.
4 Minuten
Swiss GRC im int. Marktüberblick zu Software für Governance, Risk und Compliance - Pressemitteilung
Swiss GRC aus Luzern ist im Governance, Risk, And Compliance Platforms Landscape, Q4 2025 von Forrester Research, Inc. vertreten – als einziges Unternehmen mit Hauptsitz in der DACH-Region.
3 Minuten
20. Jan 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige