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Bundesrat plant weitere 75 Millionen Franken für Forschung ein

Der Bundesrat hat weitere 75 Millionen Franken für Forschungs- und Innovationsprojekte in den Jahren 2021-2024 eingeplant. Die Gelder sind laut der Landesregierung Teil der Schweizer Lösung für die Nicht-Assoziierung am EU-Forschungsprogramm Horizon Europe.
© (Quelle: © 2008 Béatrice Devènes / Pixsil)

Der Beschluss erfolge vorbehältlich der Budgetbeschlüsse des Parlaments, teilte der Bundesrat am Freitag in einem Communiqué mit. Die Mittel blieben innerhalb des vom Parlament für das Horizon-Paket genehmigten Kreditrahmens von 5,4 Milliarden Franken.

Grund für den Entscheid sei eine hohe Anzahl an Projektgesuchen, die sich in der Schweiz abzeichne. Die Ausschreibungen für die Jahre 2021-2024 seien zwar abgeschlossen, die Projektevaluationen und die Vorbereitung der Verträge für die Forschungsgelder durch die Europäische Kommission seien teilweise noch im Gange, hiess es weiter.

Aufgrund der Nicht-Assoziierung an Horizon Europe können Forschende in der Schweiz keine Gelder aus dem europäischen Geldtopf erhalten. Als Ersatz finanziert das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) Forschende, die sich erfolgreich auf eine Ausschreibung beworben haben, direkt. Gemäss Communiqué ist das SBFI für die Finanzierung der Ausschreibungen 2021-2024 weiterhin zuständig.

Seit Anfang 2025 ist die Schweiz aber wieder ein assoziiertes Mitglied von Horizon Europe. Forschende, welche sich nun erfolgreich auf europäische Zuschüsse bewerben, sollen nun Gelder direkt aus dem Horizon-Topf erhalten. Um dies zu ermöglichen, muss das Abkommen zwischen der Schweiz und der EU über die Europäischen Programme unterzeichnet werden. Dies soll im November geschehen.

Forschung Politik Wissenschaft
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