Synology-Kunden wollen Hardware-Power

Funktionen für viele, ein NAS für jeden

Synologys neuer DS1618+ (6Bay) kommt voraussichtlich im Mai auf den Markt.
Versprochen werden im Ernstfall ein schneller Remote-Datenzugriff aus der Cloud und eine einfache Versionierung der verschlüsselten Daten, wenn ein NAS-Defekt vorliegt. Aber wohin geht die Reise in den nächsten Jahren? Synology habe es sich insbesondere beim Modellspektrum zum Ziel gesetzt, alle Anwender (B2C sowie B2B) abzudecken, sagte Denis Schellhase. Zu den Maximen zählen gute Übertragungsleistung, grosse Reichweite und möglichst einfache Benutzerführung. Schon im Vorfeld der Präsentation fragten wir Synology, warum der NAS-Hersteller beispielsweise bis heute noch keinen HDMI-Port fürs Streaming anbietet. Man sei von einer kabellosen Zukunft überzeugt, hiess es da schnell. Man lade schliesslich kabellos, man höre kabellos – und der Realität von immer mehr kabellosen Endgeräten wolle man mit eigenen Mesh- und VPN-Routern begegnen, um zum Beispiel flink zwischen signalstärkeren WLANs wechseln und den gesamten Funkverkehr "smart" über nur eine SSID verwalten zu können.

Anwender wollen die Plus-Modelle

Bei den leistungsstärkeren Synology-NAS der "Plus"-Reihe spüre man seit geraumer Zeit eine stärkere Nachfrage als bei den übrigen Serien, sagt Synology. Daher scheint es vorstellbar, dass die Plus-Reihe mit den stärkeren Prozessoren zum Mainstream wird und die "Play"- und "J"-Einstiegsreihen irgendwann zusammengestrichen werden. Einen kurzen Blick gab es in diesem Zusammenhang auf das im Mai erscheinende 6-Bay-Powerhouse DS1618+, basierend auf dem neuen Atom-Denverton-Prozessor, mit SSD-RAM-Cache-Erweiterung (via NVMe-Steckkarte) inklusive 32 GByte RAM. Der Vorteil von sechs Einschüben liegt beispielsweise in der Unterteilung von je drei Festplatten mit zwei separaten RAID-5-Verbünden. Zu weiteren Business-Novitäten vom DSM 6.2 zählen überarbeitete High-Availability-Einstellungen bei der Update-Verwaltung von Aktiv- und Passiv-Servern.


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