Wenn die KI versagt

Tausendfache «Bäbistube»

Wohl mit den meisten veröffentlichten Fails haben die smarten Heimlautsprecher wie Echo von Amazon zu kämpfen. Dies ist wohl nicht nur auf deren besonders schlechte Machart zurückzuführen. Als typischer Vertreter von Heimelektronik ist bei einem Fehler das Smartphone der Besitzer nicht weit, das die Verfehlungen filmisch festhalten kann. So scheint der Besitzer eines Papageis richtiggehend darauf zu warten, dass die neben dem gefiederten Haustier platzierte Echo mit dem smarten Helferlein «Alexa» auf den Anruf des Vogels reagiert und beispielsweise im Netz etwas Unsinniges bestellt.
«Alexa» in Amazons Echo tut nicht immer das Gewünschte
(Quelle: Amazon)
Mehr zufällig war da wohl Alexas Fehlverhalten, als es einem Kind in Kalifornien gelang, die digitale Gehilfin von Amazon dazu beauftragen, ein schönes Puppenheim online zu bestellen. Allerdings mussten die erstaunten Eltern den Fehler eher bei sich suchen, hatten sie doch vergessen, den Kinderschutzmodus beim Echo-Heimlautsprecher zu aktivieren.
Richtig gruselig wird die Geschichte allerdings erst noch. Denn ein lokaler Fernsehsender bekam von der Fehlbestellung Wind und brachte die Story in seiner Morgensendung. Die Folge: Zahlreiche «Alexas» in diversen Haushalten hätten auf den im TV geäusserten Anruf reagiert und ihrerseits Bäbistuben en masse bestellt.

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