Wenn die KI versagt

Randalierendes «Kindermädchen»

Verhielt sich der freiheitsliebende Roboter aus der russischen Provinz vergleichsweise harmlos, kann dies von seinem Kollegen aus China kaum behauptet werden. An der Messe «China Hi-Tech Fair» in Shenzhen ist ein Roboter Amok gelaufen, der eigentlich für den Einsatz in Kinderzimmern gedacht war. Der Xiao Pang genannte Helfer, was so viel wie «kleiner Fetter» bedeutet, zertrümmerte auf dem Messestand eine Vitrine, und zwar so kraftvoll, dass die Scherben und Splitter nur so flogen. In der Folge wurde ein Messebesucher von den herumfliegenden Vitrinenbruchstücken getroffen und verletzt.
Xiao Pang sieht zwar knuddelig aus, lief aber an einer Messe in China Amok
(Quelle: Twitter)
Spezielles Feature des digitalen Kindermädchens sind übrigens Gesichtsausdrücke, mit denen es mit seinen Schutzbefohlenen nonverbal kommunizieren soll. Augenzeugenberichten zufolge soll Xiao Pang angeblich die Stirn gerunzelt und nach dem Vorfall einen durchaus betroffenen Gesichtsausdruck aufgesetzt haben.

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