Robotik 29.05.2018, 06:48 Uhr

Erste Nerven für Roboter aus Schweizer Super-Faser

Forscher der ETH Lausanne, der Empa und der TU Berlin sollen erste «Nerven» für Roboter entwickelt haben.
Roboterhände sollen «Gefühle» durch «Nerven» aus Material von EPFL, Empa und TU Berlin.
(Quelle: shutterstock.com/Ditty_about_summer)
Forschende aus der Schweiz und Deutschland haben die ersten «Nerven» für Roboter entwickelt. Ermöglicht wird der Tastsinn durch eine elastische Super-Faser aus verschiedenen Materialien, die an einem Roboter-Finger angebracht wurde.
Entwickelt wurde das neue Material von Forschenden der ETH Lausanne (EPFL) und der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt (Empa) St. Gallen, in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin.
Der «Nerv» besteht aus einer elastischen Faser, in die verschiedene Materialien wie Elektroden oder Polymer-Nanokomposite integriert werden. Die Faser kann sehr präzise jeden Druck erkennen, der auf sie ausgeübt wird. Sie kann sich auf bis zu 500 Prozent ihrer Grösse verziehen, bevor sie wieder in ihre ursprüngliche Grösse zurückkehrt, wie die EPFL in einer Mitteilung schreibt.
Zudem kann das Herstellungsverfahren, das in der Zeitschrift «Advanced Materials» beschrieben wird, mehrere hundert Meter der Faser in geringer Zeit produzieren.


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