20.01.2014, 09:01 Uhr

Nasa nutzt Kinect zur Robotersteuerung

Die US-Weltraumbehörde Nasa testet gegenwärtig Kinect und Oculus Rift an einem Roboterarm. Damit will sie in Zukunft Roboter auf fernen Planeten steuern.
Die Nasa erprobt gemäss Microsoft-Blog die aktuellste Kinect-Software für Windows an einem Roboterarm. Der Maschinenarm wird dabei aus der Ferne über Gesten gesteuert. Die Nasa-Forscher hätten ein System erschaffen, das die Technik von Kinect mit der Augmented-Reality-Brille Oculus Rift vereint. Mit der VR-Brille versetzt sich ein Mensch in die Ich-Perspektive des Roboteravatars. Das ultimative Ziel der Nasa-Wissenschaftler: Man will den extraterrestrischen Roboterastronauten erschaffen. So liesse sich nach Aussage der Forscher-Crew beispielsweise ein Robotervehikel wie der Curiosity Rover auf dem Mars steuern. Nächste Seite: Egoshooter-Sensoren für den Mars

Offenbar pilgert die Nasa öfters zu grösseren Spielemessen, um sich von neusten Gaming-Gadgets inspirieren zu lassen. Sie interessierte sich unter anderem schon für die «VR-Platte» Omni, die wie ein Keyboard eingestöpselt wird und bei einem Egoshooter anhand von Sensorpunkten unter den Schuhen die Schrittbewegungen verfolgt. Im Zusammenspiel mit der Oculus-Brille entsteht so der immersive Shooter aus der Egoperspektive.

Der «Omni-Ring»

Hoffen wir, dass die Nasa eines Tages die Erfahrungen mit dem Rest der Welt teilen kann und jeder mal mit einem solchen Avatar ein bisschen spazieren gehen darf. Gamer könnten eventuell bereits Lust kriegen auf einen virtuellen Shooter mit Marsrobotern.



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