Drohne fliegt durch enge Löcher

Drohne nimmt diverse Formen ein

«Die Drohne nimmt verschiedene Konfigurationen an, je nachdem was im Feld benötigt wird», erklärt Stefano Mintchev, Co-Autor und Forscher an der EPFL. Die Standardkonfiguration ist X-förmig:  Die vier Arme sind ausgestreckt und die Propeller haben einen möglichst grossen Abstand voneinander. In einem engen Durchgang wechselt die Drohne in eine H-Form und richtet alle Arme entlang einer Achse aus, oder sie nimmt eine O-Form ein, wobei alle Arme möglichst nah am Körper positioniert werden. In der T-Form kann die Drohne mit einer am Rahmen montierten Onboard-Kamera Objekte heranzoomen, die es zu inspizieren gilt.
Die Forschenden wollen die Struktur der Drohne so weiterentwickeln, dass sie sich in alle drei Dimensionen zusammenfalten kann. Verbesserte Algorithmen sollen sie in Zukunft vollständig autonom machen. Ziel ist es, dass die Drohne in einem Katastrophenszenario selber nach vermissten Personen suchen und den besten Weg für die Bergung aufzeigen kann. «Wir wollen der Drohne Anweisungen geben wie etwa ‘das Gebäude betreten, jeden Raum inspizieren und zurückzukommen’ und sie soll sie eigenständig ausführen», sagt Falanga.


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