Ade UKW!

Inbetriebnahme und Nutzung

DAB+-Radios lassen sich eigentlich noch einfacher einrichten als ein analoges Gerät. Versorgen Sie es mit Strom. Falls es eine Antenne hat, ziehen Sie diese ganz raus oder legen Sie die Wurfantenne in Richtung eines Fensters. Schalten Sie es ein, startet es meistens schon mit einem Suchlauf. Wenige Sekunden später lässt sich durch die Liste der Sender blättern. Die kommen auch alle gleich mit korrektem Namen daher, damit Sie Ihre Lieblinge nicht lange suchen müssen.
Einige Sender zeigen während des Radiohörens Zusatzinformationen an. Das sind bei Musikstücken fast immer Interpret und Songtitel, es können Links zu weiteren Informationen erscheinen wie etwa zu den Social-Media-Profilen des abgespielten Senders oder Vorabinfos zu den nächsten Programmpunkten. Mit Frequenzen müssen Sie sich nicht mehr herumschlagen.

Wo empfange ich welche Sender?

Die Sendernetze in der Schweiz werden hauptsächlich von drei Organisationen betrieben. Die Abdeckung der SRG-eigenen Sender finden Sie unter dem Link broadcast.ch, jene der kommerziellen Privatradios unter der Adresse swissmediacast.ch und die nicht kommerziellen unter der Internetadresse digris.ch. In Zürich sind es etwa 68 Sender.

Riesige Geräteauswahl

Bild 5: Darf es etwas Futurisches sein? Das Palona Internet Radio Quubi für 699 Franken – erhältlich bei brack.ch
ZoomEs gibt Geräte in jeder erdenklichen Bauform, mit denen Sie Ihre Sender auf DAB+ hören können. Für zu Hause gibt es klassische kleine Küchen­radios im Kofferdesign, verschiedenartigste Radiowecker fürs Schlafzimmer, futuristisch gestaltete Geräte fürs moderne Wohnzimmer, Bild 5, oder ein wenig klassischer oder heimeliger gehaltene Geräte für die etwas rustikalere Stube, Bild 6.
Viele Wohnzimmeranlagen unterstützen nicht nur DAB+ (und weiterhin auch UKW), sondern spielen auch MP3 ab dem heimischen Netzwerkspeicher oder ab USB-Stick sowie Internetradio und CDs. Es gibt sogar Geräte, die nebst Schallplatten auch noch – halten Sie sich fest – Musikkassetten abspielen.
Bild 6: Den Roberts BluTune 200 – hier im Kirschholzdesign – gibts zum Beispiel im Postshop für 599 Franken



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