25.10.2016, 14:39 Uhr

Google vs. Privatsphäre

Google hat die Benutzungsbestimmungen geändert und koppelt nun Surf-Informationen mit dem Google-Konto. Wir zeigen, wie man dem Einhalt gebietet.
Google weiss so ziemlich alles über die Benutzer seiner Suchmaschine. Bislang hat es die Firma aber vermieden, die Informationen aus den Cookies mit den Konto-Informationen der Anwender zu koppeln. Doch das ist seit dem Sommer nicht mehr so. Ohne es an die grosse Glocke zu hängen, hat Google die Nutzungsbestimmungen geändert, ist Propublica aufgefallen.
Je nach den Konto-Einstellungen, könne Google nun die persönliche Information mit Aktivitäten auf anderen Seiten und in Apps assoziieren. Dies geschehe, um Google-Dienste und von Google ausgelieferter Werbung zu verbessern, heisst es. Will heissen: Die bislang anonymen Cookie-Informationen, welche Google der Tochter Doubleclick liefert, werden ab sofort personalisiert. Zumindest dann, wenn man ein Google-Konto besitzt (was als Android-Nutzer fast unumgänglich ist), sich in diesem eingeloggt hat und die Default-Einstellungen nicht ändert. Nächste Seite: So werden die Einstellungen geändert

So werden die Einstellungen geändert

Um also dem «Gwundr» von Google zumindest teilweise einen Riegel vorzuschieben, müssen folgende Einstellungen im Konto vorgenommen werden. Diese ruft man unter der Taste «Mein Konto» auf, welche sich unter dem persönlichen Icon versteckt. Unter der Rubrik «Persönliche Daten & Privatsphäre» lassen sich etwas weiter unten auf der Seite die «Google-Aktivitäten verwalten». Klickt man hier auf «Aktivitätseinstellungen aufrufen» wird eine neue Seite geöffnet, auf der unter «Web & App-Aktivitäten» der entsprechende Riegel verändern lässt (vgl. Grafik). Nach einer Bestätigung wird die Funktion pausiert.
Um sicher zu gehen, dass kein Informationsaustausch mehr stattfindet, ist es darüber hinaus ratsam, die personalisierte Werbung abzuschalten. Die entsprechende Option findet sich unter «Einstellungen für Werbung».


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