Version 1909 01.10.2019, 14:37 Uhr

Diese Features bringt das Herbst-Update für Windows 10

Nach dem Frühlings-Update, welches von April auf Mai verschoben wurde, steht nun das Fall Creators Update in den Startlöchern. Was bietet Build 1909?
(Quelle: Thannaree Deepul / Shutterstock.com )
Microsoft könnte schon in dieser Woche, im Rahmen des anstehenden Surface-Events am 2. Oktober in New York, den Startschuss für das Release seiner neuen Windows-10-Version 1909 geben. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Feature-Updates liegen dieses Mal weniger neue Funktionen als viel mehr Fehlerbehebungen und technische Optimierungen im Fokus der Entwicklung.

Die wichtigsten Änderungen von Windows 10 Version 1909

Das Update umfasst unter anderem Änderungen am Kalender in der Taskleiste. Dieser erhält nun ein Bedienfeld, über das sich direkt neue Termine anlegen lassen. Eingehende Benachrichtigungen können indessen wahlweise als Banner und/oder als Eintrag im Action Center dargestellt werden. In den Einstellungen für die Benachrichtigungen lassen sich ausserdem die Signaltöne deaktivieren und die hierarchische Darstellung im Action Center festlegen.
Neue Termine lassen sich nun direkt in der Kalender-Übersicht in der Taskleiste hinzufügen.
Quelle: Microsoft
Der Windows-Explorer erhält im Rahmen des Updates eine verbesserte Suche auf Basis der Windows Search. Durch diese Änderung werden jetzt auch Inhalte aus dem Online-Speicher OneDrive besser in der Suche eingegliedert.
Cortana bekommt Gesellschaft: Assistenz-Systeme von Drittanbietern wie Amazons Alexa können in Windows 10 ab Version 1909 auch vom Sperrbildschirm aus per Sprachkommando genutzt werden.
Ein nettes Gimmick gibt es auch für das Startmenü: Die Einträge zu den einzelnen Rubriken wie Dokumente, Bilder und dergleichen werden via Mouseover erweitert. Damit sehen Nutzer direkt, welche Einträge sich in dem jeweiligen Bereich befinden.

Mehr Leistung und höhere Effizienz

Neben den neuen Funktionen und Anpassungen an der Nutzeroberfläche umfasst das Update auch zahlreiche Änderungen unter der Haube von Windows 10. So soll etwa eine neue Richtlinie anfallende Aufgaben gleichmässiger unter favorisierten CPU-Kernen verteilen - diese Kerne liefern im Turbo-Boost die höchste Leistung. Daneben wurden Optimierungen für eine bessere Energieeffizienz vorgenommen, die auch höhere Laufzeiten von mobilen Geräten versprechen.
Nutzer, die Windows 10 mit einem Bedienstift steuern wollen, dürfen sich ebenfalls über Anpassungen freuen. OEM-Partner können nun niedrigere Latenzzeiten mit ihren Geräten realisieren, was zu einem natürlicheren Schreibgefühl führen dürfte.


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