Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Workday gibt KI-Agenten mehr Handlungsfreiheit

«Illuminate» heisst die neue KI-Strategie von Workday. Sie läutet eine neue Ära von Agenten ein, welche künftig das Geschehen in Unternehmen mitgestalten, statt nur zu assistieren. Die eigenständigen Co-Workforces beruhen auf einem durchdachten Framework.
Mit der neuen Generation von KI-Agenten wird Workday die Arbeitswelt verändern.
© (Quelle: Mohamed Nohassi, Unsplash)

Mit «Workday Illuminate» hat das kalifornische Unternehmen Workday mehr als nur eine neue Produktlinie vorgestellt – es präsentiert eine Vision davon, wie künstliche Intelligenz (KI) in Unternehmen nicht länger nur assistiert, sondern aktiv mitgestaltet. Im Zentrum steht dabei das Konzept der sogenannten «Agentic AI» – intelligente, rollenspezifische Agenten, die zunehmend Teil der Belegschaft werden.

Übersicht über die Workday Plattform mit integriertem Workday Illumninate. © Quelle: Workday

Von Assistenz zu Agency: KI mit Handlungsspielraum

Während klassische Automatisierung in HR und Finance auf repetitive Aufgaben fokussiert ist, setzt Workday mit Illuminate auf ein agentisches Modell: KI-Agenten agieren nicht mehr nur reaktiv, sondern übernehmen Aufgaben mit eigener Zielverfolgung innerhalb definierter Rollen. Beispielhaft dafür sind die neuen, rollenbasierten Agenten wie der Payroll Agent, der nicht nur Abrechnungsfehler erkennt, sondern gleich Korrekturvorschläge liefert – oder der Contracts Agent, der Vertragsdaten aus unstrukturierten Quellen extrahiert und potenzielle Risiken identifiziert.

Illuminate steht für den Beginn eines neuen Zeitalters, in dem KI-Agenten komplexe Aufgaben eigenständig bewältigen. © Quelle: Workday

Das «Agent System of Record»: Governance für digitale Kollegen

Um diese Vielzahl an Agenten – sei es aus dem eigenen Haus, von Partnern oder Drittanbietern – zu steuern, hat Workday ein «Agent System of Record eingeführt. Es bietet Unternehmen eine zentrale Plattform, um Agenten sicher zu integrieren und zu konfigurieren, Rollen und Berechtigungen zu verwalten, Compliance-Anforderungen zu erfüllen sowie um Einsatz, Performance und Kosten der Agents in Echtzeit zu überwachen.  Die Plattform ermöglicht unter anderem Rollenvergabe, Zugriffskontrolle, Echtzeitüberwachung und Kostenoptimierung. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine effizient und compliant zu gestalten. Workday positioniert sich damit als Vorreiter für eine Zukunft, in der digitale Agenten fester Bestandteil der Belegschaft sind.

Grundlage und zentraler Aspekt ist das Agent System of Record, welches die Verwendung der verschiedenen Agents orchestriert und kontrolliert. © Quelle: Workday

KI-Framework für transparente Nutzung

Workday illuminate ist nicht nur ein Branding, betont man beim Hersteller, sondern ein umfassendes KI-Framework mit Fokus auf Transparenz, Sicherheit und ethische Prinzipien. Es baut auf Workdays langjähriger Erfahrung im Umgang mit sensiblen HR- und Finanzdaten auf und soll sicherstellen, dass die Agenten nachvollziehbare Entscheidungen treffen, sich an unternehmensspezifische Policies halten sowie kontinuierlich weiterentwickelt und trainiert werden können. Zusammen mit Partnern wie AWS oder Salesforce entwickelt Workday derzeit ein Ökosystem, in dem Agenten nicht isoliert arbeiten, sondern im Zusammenspiel mit Menschen Teil der Arbeitswelt sind. Dabei wird viel Wert auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit fortgeschrittener KI-Technologie gelegt.

Das Ecosystem von Workday umfasst sowohl eigene Agenten als auch solche von Partnern und Drittanbietern. © Quelle: Workday

Fazit: Der Weg zur digitalen Co-Workforce

Mit illuminate und dem Agent System of Record schafft Workday die Grundlagen für eine neue Ära im Workforce Management. Es ist ein Paradigmenwechsel: von «People First» zu «People + Agents». Dass damit nicht nur KI-basierte Technologien verbunden sind, ist man sich bei Workday bewusst. In die Entwicklung des Agent System of Records wurde viel Aufwand investiert und Aspekte aus Soziologie, Ethik und anderen Wissenschaften einbezogen. Angesichts der Bedeutung, welche digitale Co-Workforces in der Arbeitswelt spielen werden, sind solche Überlegungen ein Muss. Entstanden ist daraus ein Plan für eine Zukunft, in welcher sich Menschen mit ihren digitalen Twins messen müssen.

Künstliche Intelligenz (KI) Business & IT-Strategie Künstliche Intelligenz (KI) Software & Development
Anzeige

Neueste Beiträge

Logitech befördert Yalcin Yilmaz zum Chief Commercial Officer
Logitech International hat Yalcin Yilmaz zum Chief Commercial Officer (CCO) ernannt. Die Ernennung tritt am 1. April 2026 in Kraft. 
2 Minuten
20. Mär 2026
mobilezone übernimmt Apfelkiste.ch und MAREIN von AK Group
mobilezone hat sich mit den Eigentümern der AK Group AG über den Kauf der Schweizer E-Commerce Plattform Apfelkiste.ch («Apfelkiste») und des Retail-Branding- und Sourcing-Spezialisten MAREIN geeinigt.
5 Minuten
20. Mär 2026
Erfolgreiche Ablösung des Kernsystems im Bundesarchiv
Das Schweizerische Bundesarchiv hat nach 20 Jahren Betrieb sein Archivinformationssystem ersetzt und damit einen entscheidenden Meilenstein seiner digitalen Transformation erreicht.
2 Minuten
20. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Die Software im Griff unter Windows - Windows-Tipps
Programme unter Windows zu installieren oder zu deinstallieren, ist nicht schwer. Dennoch gibt es einige Dinge, die Sie dabei beachten sollten. Wir erklären Ihnen, wie Sie Software unter Windows sauber installieren und deinstallieren.
5 Minuten
4. Mär 2026
Die Ungeduld der SAP-Anwender nimmt zu - DSAG-Investitionsreport 2026
Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) hat ihren Investitionsreport 2026 vorgelegt. Die Kunden pochen vermehrt auf Wirtschaftlichkeit, Integrationsfähigkeit und Planbarkeit. Das heisst, SAP muss liefern. Visionen allein reichen nicht mehr.
6 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige