09.06.2005, 12:27 Uhr

Toolkits lassen Programmierer zusammenrücken

IBM will die Kluft zwischen Programmentwicklung und IT-Operations kleiner machen, indem sie die Entwicklungs- und Testtools ihres «Rational»-Bereichs mit der Applikationsmanagementsoftware ihres «Tivoli»-Bereichs enger verflechtet.
Zu diesem Zweck hat sie - rechtzeitig getimt auf die Rational Software Development Conference Ende Mai in Las Vegas - zwei Toolkits aus der Taufe gehoben. Diese sollen die Zeitspanne verkürzen, die verfliesst, bis die Entwickler Fehler im Programm aufgespürt und korrigiert haben. Dies, indem Performance-Aspekte von Applikationen mit den Entwicklertools verknüpft werden.
«IBM Problem Resolution Toolkit for Rational Application Developer» und «Performance Optimization Toolkit for Rational Performance Tester» heissen die Pakete. Sie verschaffen Zugang zu Informationen bezüglich Performance- und Qualitätsaspekten, die sich aus Mess- und Überwachungsgrössen ergeben, die Tivoli sammelt. Dabei sollen die Toolkits während den Testläufen auf potenzielle Fehler oder Problemquellen im Code hinweisen und mögliche Lösungsvorschläge nahelegen. Beide Pakete sind per sofort zu haben. IDC-Analystin Melissa Webster erkennt in den Tools das lobenswerte Bemühen von IBM, die Investitionen ihrer Anwender zu schützen und die Zusammenarbeit über Teamgrenzen hinweg zu verbessern.
Auch Microsoft will im Lauf des Jahres in das Geschäft mit den «Application Lifecycle Tool»-Suites einsteigen. Visual Studio Team System ist der Name ihres Pakets, das aus verschiedenen Tools für dedizierte Tasks bestehen wird.
Catharina Bujnoch



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