Open Source 19.10.2018, 10:55 Uhr

Industriekonzern Bühler erneuert IT-Monitoring

Der Industriekonzern Bühler hat seine Infrastruktur für das IT-Monitoring erneuert. Das Unternehmen setzt neu auf eine Open-Source-Lösung von Consol – und spart so Geld.
Am Hauptsitz von Bühler in Uzwil kommt neu die Monitoring-Lösung von Consol zum Einsatz
(Quelle: Bühler)
Das Industrieunternehmen Bühler hat in der Vergangenheit für das IT-Monitoring mehrere Lösungen parallel eingesetzt. Aus dieser heterogenen Umgebung mit Open-Source-Tools und kommerziellen Produkten entstanden dem Konzern Nachteile durch verstreutes Know-how und Lizenzkosten. Die Verantwortlichen entschieden sich zu einer konzernweiten Konsolidierung. Ihr Ziel war die Einführung eines Open-Source-Tools, das alle Anforderungen der Unternehmensgruppe abdeckt sowie bei Bedarf erweitert werden kann.
Bühler lancierte eine Ausschreibung und holte Angebote von diversen Herstellern ein. Der deutsche Anbieter Consol bekam den Zuschlag. «Consol weist im Monitoring-Bereich eine hohe Kompetenz auf und kann dies auch durch zahlreiche erfolgreiche Projekte belegen. Diese Erfolgsgeschichten waren auch ausschlaggebend für unseren Entscheid», sagt Beat Morger, Head of IT Infrastructure Services bei Bühler, laut einer Mitteilung von Consol.
Neu kommt bei Bühler die «Open Monitoring Distribution» (OMD) zum Einsatz. Das Paket installiert ein komplettes Monitoring-Ökosystem, dessen Komponenten sich nach Bedarf einsetzen lassen. Bei Bühler sind dies die Monitoring-Cores Naemon und Prometheus. Weiter werden mit Coshsh aus einer CMDB und Excel-Sheets die Konfigurationsdateien für beide Monitoring-Cores automatisch erzeugt. Als Bedienoberfläche dient das Web-Interface Thruk. Bei Coshsh und Thruk handelt es sich um Eigenentwicklungen von Consol.
Die Monitoring-Lösung zahlt sich für Bühler mehrfach aus: Mit der OMD-Einführung konnten mehrere parallellaufende Plattformen in ein Gesamtsystem integriert werden. Der Aufwand für Administration reduziert sich deutlich, ebenso der Umfang der für den Betrieb nötigen Spezialkenntnisse. Die neue Lösung besteht aus Open-Source-Komponenten und ist laut Consol dauerhaft lizenzkostenfrei. Allfällige Erweiterungen können die Administratoren selbst implementieren. Weiter ist das System dank der Verwendung von Standards wie Naemon und offenen Schnittstellen kompatibel zu Drittsystemen.


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