ETH Zürich 05.01.2018, 13:20 Uhr

Spin-off Gründungen bleiben auf Rekordniveau

2017 wurden an der ETH Zürich 25 Spin-offs gegründet. Die Zahl bleibt damit auf dem Höchststand. Viele der Jungunternehmen sind im ICT-Bereich tätig.
(Quelle: ETH Zürich / Gian Marco Castelberg)
Erneut kann die ETH Zürich auf ein erfolgreiches Spin-off-Jahr zurückblicken. ETH-Forschende gründeten 2017 insgesamt 25 Unternehmen, wie aus einer Mitteilung der Hochschule hervorgeht. Acht der Jungunternehmen sind aus dem ETH-internen Pioneer-Fellowship-Programm entstanden, das Studierende gezielt fördert und bei der Firmengründung unterstützt. «Es ist schön zu sehen, wie junge Masterstudierende ihre Firmenideen genauso erfolgreich verfolgen können wie schon erfahrenere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler», wird Detlef Günther, Vizepräsident Forschung und Wirtschaftsbeziehungen der ETH, in der Mitteilung zitiert. Erfreut zeigt er sich auch darüber, dass sieben der neuen Spin-offs von Frauen mitbegründet wurden.
Die jährlichen Spin-off Gründungen im Überblick
(Quelle: ETH Zürich)

Digitaler Wandel erkennbar

Die neu gegründeten Unternehmen entstammen den verschiedensten Forschungsrichtungen. Besonders viele Jungunternehmen seien im vergangenen Jahr allerdings im Bereich von digitalen Technologien und Datenwissenschaften entstanden, wie die Hochschule weiter schreibt. Mit der App von Pathmate Technologies können Patienten ihren Therapieerfolg aufgrund ihrer Daten messen, ein weiteres Spin-off namens DataHow nutzt maschinelles Lernen, um Industrieprozess in Pharmaunternehmen zu optimieren. Zehn von den 25 neu gegründeten Spin-offs sind zudem im ICT-Bereich tätig.
Auf diesen Gebieten sind die neuen Spin-offs tätig
(Quelle: ETH Zürich)

Investitionen in ETH-Spin-offs

2017 wurde auch fleissig in bereits bestehende Spin-offs investiert. Mehr als 120 Millionen Franken hätten sie im vergangenen Jahr insgesamt erhalten. Laut der ETH hat alleine das Spin-off GetYourGuide 75 Millionen Franken erhalten. Acht Millionen flossen auf das Konto von Beekeeper, weitere 7,5 Millionen auf jenes von Scandit.


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