Cyber-Angriffe kosten weltweit eine Billion Dollar

18 Stunden Betriebsausfall

Die durchschnittliche Dauer von Betriebsausfällen aufgrund von Cyber-Angriffen beläuft sich weltweit auf 18 Stunden.
«Cyber-Angriffe auf Unternehmen werden immer gravierender und häufiger, was nicht zuletzt daran liegt, dass viele Mitarbeiter beim Arbeiten von Zuhause vermehrt auf private Geräte zurückgreifen und unsere Technologien immer komplexer werden», so Steve Grobman, SVP und CTO bei McAfee. «Für Unternehmen, die Cyber-Angriffen zum Opfer fallen, steht weitaus mehr als nur Geld auf dem Spiel: unerwartete Unterbrechungen der Betriebsabläufe, langfristige Produktivitätseinbussen und Reputationsschäden», führt er weiter aus. Der Billionenschaden verdeutliche, dass Unternehmen ein stärkeres Bewusstsein für die weitreichenden Folgen von Cyber-Risiken entwickeln müssten. «Es bedarf einer effektiven Sicherheitsstrategie die rechtzeitig auf Bedrohungen reagieren und diese verhindern kann», ist Grobman überzeugt.

Die versteckten Kosten von Cyber-Kriminalität

Unabhängig von den direkten finanziellen Verlusten durch Cyber-Angriffe, fürchten sich fast alle Unternehmen gleichermassen vor anderen langfristigen betrieblichen Einbussen. Folgende Kosten zeigt die Studie im Besonderen auf:
  • Betriebsausfälle: Zwei Drittel der weltweit befragten Unternehmen gaben an, dass Cyber-Angriffe bei ihnen zu Betriebsausfällen geführt haben.
  • Effizienzeinbussen: Als Folge der Downtime verloren Unternehmen im Schnitt neun Arbeitsstunden pro Woche. Die Downtime an sich beträgt im weltweiten Durchschnitt 18 Stunden.
  • Behebungskosten: Die Studie hat ergeben, dass Unternehmen nach Erkennung des Angriffs durchschnittlich 19 Stunden brauchen, um diesen abzuwehren. Die meisten Sicherheitsvorfälle können von der Unternehmens-IT selbst gelöst werden, aber bei gravierenden Vorfällen müssen oftmals externe Berater und Experten herangezogen werden, die wiederum viel kosten.
  • Reputationsschäden: Viele Unternehmen, die nach einem Cyber-Angriff unter Reputationsschäden leiden, arbeiten mit externen Beratern oder stellen neue Mitarbeiter ein, um Sicherheitsvorfälle in der Zukunft besser vermeiden zu können. Die Kosten, die dadurch entstehen sind auch ein Teil der finanziellen Schäden durch Cyber-Kriminalität. 26 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie nach einem Betriebsausfall aufgrund von einem Cyber-Angriff an Reputationsschäden litten.



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