23.02.2015, 11:38 Uhr

Anonym im Web

Wer sich ins WWW begibt, wird ausspioniert - von Anbietern, Werbern und nicht zuletzt von Geheimdiensten. Zum Glück gibt es Verfahren und Dienste, mit deren Hilfe Surfer ein Stück weit ihre Privatsphäre schützen können.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Im Web komplett anonym zu bleiben ist ziemlich schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Trotzdem gibt es eine Reihe von Verhaltensweisen und auch Tools, welche die eigene Datenspur verringern, wenn nicht fast ganz verschwinden lassen. Einige Tipps haben wir bereits in unserer Reihe «Tipps fr Paranoide» zusammengestellt gehabt.

1. Sparsam Informationen geben und notfalls lügen

Viele Seiten verlangen von einem persönliche Informationen wie E-Mail-Adresse, Wohnanschrift und Telefonnummer. Hier sollte man wenn immer möglich, nur jene Daten von sich preisgeben, die absolut nötig sind. Verlangt die Seite nach zusätzlichen Angaben, empfiehlt es sich, Einmal-E-Mail-Adressen und -Telefonnummern zu nutzen oder eine fiktive Wohnadresse anzugeben. Will man etwas geliefert bekommen, kann man auch den Pickpost-Dienst der Post  nutzen. Damit wird das Päckli an eine beliebige Poststelle in der Schweiz geschickt und kann dort abgeholt werden, als Adresse fungiert dann die persönliche Pickpost-Nummer und das Postfach der Poststelle..


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