Schweizer vertrauen SwissCovid-App mehr als Online-Shops

Grösseres Vertrauen bei Männern und gut Gebildeten 

Gemäss der Comparis-Umfrage vertrauen Männer der App grundsätzlich mehr als Frauen (6,1 vs. 5,8). Ein Röstigraben ist nicht auszumachen, auch wenn sich Französischsprachige etwas skeptischer als Deutschsprachige zeigen (5,6 vs. 6,0). Dasselbe gilt beim Vergleich Landbewohner gegenüber Personen aus Agglomerationen (5,6 vs. 6,1). 
Ein Röstigraben ist nicht auszumachen, auch wenn sich Französischsprachige etwas skeptischer als Deutschsprachige zeigen (5,6 vs. 6,0)
Quelle: comparis.ch
Personen mit einer hohen Bildung vertrauen der App grundsätzlich mehr als Personen mit einem niedrigen oder mittleren Bildungsstand (6,2 vs. 5,7). Das gilt auch für Personen mit einem Haushaltseinkommen von über 8000 Franken monatlich gegenüber tieferen Einkommen. Bei einem Salär von über 8000 Franken liegt die Benotung bei 6,6, wer 4000 bis 8000 verdient, liegt bei 5,9, unter 4000 Franken Salär liegt bei 5,4.
Nicht als Bedrohung wahrgenommen
Am stärksten bedroht fühlen sich die Befragten von Viren bzw. Trojanern (6,6) sowie Spam- und Phishing-E-Mails (6,5) im Internet
Quelle: comparis.ch
42,2 Prozent teilen laut Umfrage ohne grosse Bedenken Daten mit der SwissCovid-App. Als Bedrohung wird die App von den meisten Befragten nicht wahrgenommen. Die App erhält auf der Bedrohungsskala von 1 bis 10 mit 4,6 die tiefste Bewertung. Am stärksten bedroht fühlen sich die Befragten von Viren / Trojanern (6,6) sowie Spam- und Phishing-E-Mails (6,5) im Internet.  
42,2 Prozent der Befragten würden die nötigen Daten für die SwissCovid-App ohne grosse Bedenken teilen. Kontonummern oder Kreditkartennummern würden hingegen nur 17,9 bzw. 24,1 Prozent ohne grosse Bedenken im Internet preisgeben. Grosse Bedenken bezüglich der Dateneingabe für die SwissCovid-App haben 15,3 Prozent der Befragten. Bei der Bekanntgabe der Kreditkartennummer im Internet sind es hingegen 45,1 Prozent, also dreimal mehr. 

Methodik

Die repräsentative Befragung wurde durch das Marktforschungsinstitut innofact im Auftrag von comparis.ch im August 2020 unter 1023 Personen in allen Regionen der Schweiz durchgeführt.




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