20.09.2010, 10:39 Uhr

Kritik an Solothurner Regierung

Letzte Woche hat die Solothurner Regierung ihr Linux-Projekt zu Grabe getragen und sich für Windows entschieden. Open-Source-Vertreter laufen nun dagegen Sturm.
Die Swiss Open Systems User Group (/ch/open/) spricht in diesem Zusammenhang von einem "willkürlichen Entscheid des Solothurner Regierungsrates gegen Linux". Die Open-Source-Verfechter wundern sich, dass die Solothurner Regierung noch im letzten Monat ihre positive Haltung zum Linux-Projekt der kantonalen Verwaltung öffentlich bekräftigte und nun letzte Woche ihre Strategie überraschend über den Haufen geworfen sowie sich plötzlich für Windows ausgesprochen habe. "Dabei hat sie entgegen den Empfehlungen der von ihr selber beigezogenen IT-Experten entschieden", moniert /ch/open/ in einer Mitteilung und stellt diesen "willkürlichen Entscheid" in Frage.
Nun fordert der gesamtschweizerischer Verein für die Förderung von offenen Systemen den Solothurner Regierungsrat auf, alle Einzelheiten der Urteilsfindung bekannt zu geben und ein allfälliges Nachfolge-System im Rahmen einer korrekten öffentlichen Ausschreibung zu beschaffen.
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