14.10.2004, 00:00 Uhr

Rigoroses Vorgehen gegen US-Online-Piraten

Die US-Justizbehörden planen angeblich umfassende Massnahmen gegen Online-Piraterie. Dazu zählt auch die Kriminalisierung von Tauschbörsennutzern.
Medienberichten zufolge will der US-Justizminister John Ashcroft einen regelrechten Kreuzzug gegen Online-Piraten starten. In einem Massnahmenkatalog stellt er Forderungen, die bei einigen Kritikern Erinnerungen an die Prohibitionszeit wecken sollen. So verlangt John Ashcroft neben höheren Ausgaben für den Kampf gegen Online-Piraterie auch mehr FBI-Agenten und mehr Befugnisse für die Justizbehörden. Dazu zählen etwa die Möglichkeit zu Abhöraktionen bei vermuteten Verstössen gegen das Recht auf geistiges Eigentum und eine neue Strafe für den Import von Raubkopien.
Strafbar soll auch das Herunterladen von Dateien über Tauschbörsen werden. Das gleiche gilt für den Vertrieb von Produkten, mit denen Copyright-Verstösse möglich sind.


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