08.12.2005, 18:35 Uhr

Raus aus der USV-Nische

APC verlässt den stagnierenden Markt für USV-Geräte, baut nun auch Schaltschränke und frischt ihre Verwaltungssoftware auf.
APC will in Zukunft als Infrastrukturanbieterin verstanden werden, die neben Spezialschaltschränken auch das USV-Management im Griff hat.
Mit eigenen für den USV-Einsatz (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) angepassten Schaltschränken und Geräten zur Aufrüstung von Servern in Rechenzentren (RZ) will APC (American Power Conversion) aus der USV-Nische heraus. Laut Ruedi Kindler, seit dem Frühjahr APC-Chef der Schweiz, wächst der reine USV-Markt kaum noch. Gefragt sei vielmehr umfassende Infrastruktur-Hard- und -Software, über die sich die Stromversorgung verwalten, die Sicherheit und Verfügbarkeit auch kleiner RZ ausbauen und flexibler als bisher einrichten lässt.
APC spricht nun auch von «bedarfsorientierten Angeboten», die an «modulare, konventionelle und mobile Systeme» anpassbar sind. Dahinter steht das Infrastruxure-Konzept der Anbieterin, das jetzt mit frischen Verwaltungswerkzeugen und Web-basierten Monitoring-Diensten ausgebaut wurde. Mit dem «Online-Build-Out-Tool» (BOT) soll sich laut APC die Planung von Serverräumen und Datenzentren mittels standardisierten Komponenten und vorgefertigten Optionen in Etappen gestalten lassen. Das «Infrastruxure Manager Incident Management Module» und der frische «Remote Monitoring Service» würden die Fernüberwachung der jeweiligen Anlagen verbessern, indem sich beispielsweise das Störungsmanagement definieren und über Unternehmensrichtlinien die richtigen Mitarbeiter integrieren lassen, wie APC schreibt.
Volker Richert



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