28.03.2006, 12:52 Uhr

Künstliches Kind im Laufgitter

Ein Konsortium von Forschungsanstalten, darunter die EPFL und Uni Zürich, will mit einem Roboterkind Maschinen das Lernen beibringen.
Sie krabbeln auf dem Boden, sehen Bauklötze und Rasseln, fassen sie an, merken, dass sie sie hochheben und fallen lassen können, und hören schliesslich, dass die ganze Aktion Krach macht. Kleinkinder rund um den Globus machen diese Erfahrungen täglich und erlernen dabei wichtige kognitive Fähigkeiten. Ähnliches hat nun ein weltweites Forscherteam mit einem Roboterbaby vor.
Robotcub, so der Name des künstlichen Zöglings, soll aufwachsen wie ein Mensch, Erfahrungen machen und dadurch seinen Verstand schärfen. Kurzum: Es soll ein Roboter entstehen, der lernfähig ist. Das ambitionierte Ziel wird von einem Wissenschaftskonsortium verfolgt, an dem auch die Universität Zürich und die ETH Lausanne (EPFL) beteiligt sind. Die Federführung des auf 8,5 Millionen Euro bezifferten Forschungsprojekts hat die Universität von Genua übernommen.

Lesen Sie mehr zum Robotcup-Projekt in der nächsten Ausgabe von Computerworld.



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