Bitcoin und Co. 18.02.2020, 08:59 Uhr

Jüngere Sparer setzen auf Kryptowährungen

Vermehrt in Kryptowährungen wie Bitcoin und Etherum investieren? Das tun gemäss einer Studie immer mehr junge Sparer in der Schweiz.
(Quelle: Archiv CW )
Kryptowährungen als Investitionsgut werden bei Schweizer Sparern beliebter. Vor allem Junge wagen sich vermehrt an Bitcoin und Co.
Dies zeigt eine Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Intervista im Auftrag der Migros Bank durchgeführt hat. Dabei wurden 1500 Personen aus allen Landesteilen zu ihren Spargewohnheiten befragt.
Derzeit setzen 7 Prozent der Sparer zwischen 18 und 55 Jahren bei ihren Investitionen auf Kryptowährungen. Bei den jüngsten Befragten zwischen 18 und 29 Jahren gaben 13 Prozent an, dass Bitcoins und andere digitale Währungen künftig für sie noch wichtiger werden. Zudem wollen 7 Prozent der 30- bis 55-Jährigen auch künftig in Kryptowährungen investieren.
In der Gruppe der über 55-Jährigen teilten nur noch 0,5 Prozent diese Meinung. Aktuell besitzt in dieser Altersklasse nur einer von hundert Sparern Bitcoins oder verwandte Währungen.

Angst vor falschen Anlagen

Wie die Umfrage zeigt, sind jüngere Menschen dafür allgemein über alternative Geldanlagen schlecht informiert. So würden fast zwei Drittel der 18- bis 29-Jährigen ihr Geld auf dem Sparkonto lassen, obwohl dieses kaum Zinsen abwirft.
Über die Hälfte gaben als Grund dafür an, dass sie sich mit Finanzmarktanlagen nicht genug gut auskennen. 48 Prozent glauben, nicht genug Vermögen zu besitzen, um dieses anzulegen. Zudem fürchtet sich jeder dritte Befragte zwischen 18 und 29 Jahren davor, falsch zu investieren.


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