31.08.2017, 14:30 Uhr

Zürcher Regierungsrat zentralisiert Informatik

Die IKT-Infrastruktur des Kantons Zürich soll neu organisisert werden. Einen ersten Schritt hat nun der Regierungsrat festgelegt.
Der Kanton Zürich zentralisiert die Grundversorgung der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) inklusive IT-Arbeitsplatz. Der Regierungsrat hat diesen «strategischen Eckpfeiler für die künftige Ausgestaltung der IKT» in einem ersten Schritt festgelegt, wie er am Donnerstag mitteilte.
Bisher war die IKT weitgehend dezentral organisiert, neu soll der kantonalen Verwaltung die IKT-Grundversorgung von einer Stelle bereitgestellt werden. Die Überführung in diese zentrale Organisation erfolgt gestaffelt über mehrere Jahre, wie es weiter heisst.
Die Verantwortung für die Fachapplikationen verbleibt jedoch bei den Direktionen. Ausserdem soll der Kanton für intern betriebene Services nur noch über zwei Standorte in einem Rechenzentrumsverbund verfügen. Ausserdem hat der Regierungsrat entschieden, die strategische Steuerung zu übernehmen.
Als nächster Schritt wird der Regierungsrat nun die Strategie und Organisation der IKT konkretisieren. Die Verabschiedung soll dann im Frühjahr 2018 erfolgen.
Der Regierungsrat hatte 2015 eine externe Überprüfung der Informatikversorgung in Auftrag gegeben. Diese ergab, dass es in den Bereichen Steuerung und Leistungserbringung Verbesserungspotenziale gibt. Der Regierungsrat lancierte daraufhin im Februar 2017 ein direktionsübergreifendes Projekt für eine stärkere Koordination der IKT.


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