31.01.2005, 00:00 Uhr

SAP angelt sich Peoplesoft-Cracks

Die ERP-Primadonna SAP versucht aus der Oracle-Peoplesoft-Fusion Kapital zu schlagen und angelt sich aus den Entlassenenheeren von Peoplesoft die besten Arbeitskräfte.
Oracle hatte ja bekanntlich den Abbau von 5000 Stellen angekündigt. Vor allem Peoplesoft-Leute sollen über die Klinge springen. Der Vertriebsvorstand von SAP, Leo Apotheker, deutete in einem Interview an, dass viele frustrierte Spitzenkräfte bei Peoplesoft das Weite suchen und bei SAP anklopfen.
Da SAP in den Bereichen Produktentwicklung und Vertrieb 3000 neue Stellen schaffen will, kommen die Peoplesoft-Cracks gerade recht. Apotheker: "Die Besten von Peoplesoft gehen jetzt und nehmen ihre Kundenkontakte mit. Das Kapital von Peoplesoft hat Beine, und die wählen."
Laut Apotheker rechnet SAP für das laufende Jahr im US-Geschäft mit einer Steigerung der Lizenzumsätze, die sich im zweistelligen Prozentbereich bewegen soll.


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