Publireportage 11.05.2020, 08:00 Uhr

Chancen nutzen: Digitalisierung beschleunigen

Mit einem Schlag wurden die Wirtschaft und unsere Gesellschaft in eine Welt katapultiert in der physisch fast nichts mehr ging, sondern das Leben und Arbeiten (dort wo möglich) sich nur digital abspielte.
«Die Krise wird zum Katalysator für die Digitalisierung»
(Quelle: Shutterstock )
Das Virus Covid-19 hält uns nach wie vor im Griff und stellt vieles auf den Kopf.
Uns stehen ungewisse Zeiten bevor. Sicher ist: das ist erst der Anfang. Umso wichtiger ist es, den Momentum jetzt zu nutzen, die vergangenen Wochen Revue passieren zu lassen, das Geschäftsmodell zu hinterfragen und zu reflektieren, wie krisenresistent das Unternehmen oder die Organisation ist, um entsprechende Massnahmen zu setzen.
Unternehmen haben mittlerweile zum grössten Teil ihre Schwierigkeiten erfolgreich gelöst, ihren Betrieb am Laufen zu halten: die Mitarbeitenden arbeiten soweit möglich im Home Office, sie verfügen über die entsprechende IT-Ausstattung, digitale Kommunikations- und Collaboration-Tools sind installiert, ausreichend VPN-Zugänge gelegt und ihre Bandbreite erhöht.
Besonders in Krisenzeiten zeigt sich, wie gut ein Unternehmen letztlich aufgestellt ist. Als Ende-zu-Ende Digitalisierungsdienstleister haben wir bei T-Systems es geschafft, uns schnell auf die neue Situation einzustellen und unsere Kunden weiterhin bestens zu betreuen. Dabei werden sie nicht nur in gewohnter Qualität durch bereits geplante Projekte geleitet, erforderliche Updates und Umstellungen «on time» und professionell durchgeführt, sondern wir haben auch in kürzester Zeit geeignete Lösungen für das sichere Arbeiten von zu Hause bereitgestellt. So konnten sämtliche Geschäftsprozesse, die sich digital darstellen lassen, krisenfest gestaltet werden.
Viele Unternehmen schauen nun nach vorne und versuchen zu berechnen, welche wirtschaftlichen Folgen die Corona-Krise für sie voraussichtlich bereithält und wie sie zukünftig auf ähnliche Szenarien besser vorbereitet sind.
Wir sehen drei Phasen, die Unternehmen dieser Tage durchleben und mit denen sich jeder CDO oder CIO sowie das Management auseinandersetzen muss:

Den laufenden Betrieb sicherstellen

Zuerst muss alles für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten getan werden. Viele Unternehmen haben das Glück, dass die Mehrheit der Mitarbeitenden mit Laptops, Smartphones oder Tablets ausgestattet sind. Dies ermöglicht es ihnen, von zu Hause aus zu arbeiten. Darüber hinaus sind gute Datenverbindungen und Plattformen für das Zusammenarbeiten von entscheidender Bedeutung. Solche Projekte dauern in der Regel Wochen von der Ausschreibung bis zur Bereitstellung. Die Umstellung auf Richtlinien zur sozialen Distanzierung erfordert Flexibilität in vielerlei Hinsicht.

An die neue Realität anpassen

Die wirtschaftlichen Auswirkungen, die wir sehen, sind beispiellos. Jeder hofft auf ein schnelles Wirtschaftswunder nach Covid-19. Es ist zu befürchten, dafür braucht es Geduld. Natürlich werden Unternehmen sparen. Die Digitalisierung war schon immer ein Katalysator dafür. Aber die Unternehmen müssen auch investieren, um die Kosten in den Griff zu bekommen, die Effizienz zu steigern und die finanzielle Stabilität durch die Digitalisierung zu sichern. Deshalb hat der Vorstoss zur Digitalisierung an Momentum gewonnen. Natürlich hatte jedes Unternehmen schon vor der Corona-Krise eine digitale Agenda und eine langfristige Strategie. Aber jetzt muss alles doppelt so schnell umgesetzt werden.
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Digitalisierung zu mehr Widerstandsfähigkeit ist der Einsatz von Multi-Clouds und die Kunst, sie zu orchestrieren. Unternehmensnetzwerke müssen auf dem neuesten Stand der Technik, zuverlässig und stabil sein. Softwaregesteuerte Netzwerke und mobile Kommunikation der nächsten Generation unter Verwendung der 5G-Campus-Technologie ermöglichen Zusammenarbeit in Echtzeit. Und sie ermöglichen neue Lösungen für das Internet der Dinge. Diese Technologien legen den Grundstein für die neue Realität. Und natürlich auch die Sicherheit: In Krisenzeiten, in denen Unternehmen ohnehin geschwächt sind, riechen Angreifer leichte Beute.

Digitalisierung jetzt beschleunigen

Das Geschäftsmodell vieler Unternehmen steht mehr denn je auf dem Prüfstand und grundlegenden Veränderungen bevor. Kein Unternehmen ist davor gefeit. Aber die Geschwindigkeit, mit der viele Unternehmen innerhalb weniger Wochen in so ernste Schwierigkeiten geraten sind, ist kaum zu glauben. Vielleicht wurden bestimmte Prozesse überoptimiert, zum Beispiel die Lieferketten. Wenn diese in einer solchen Ausnahmesituation versagen, kommt der Betrieb zum Erliegen. Aber auch die Art und Weise, wie wir reisen, mit Kunden umgehen, Produkte vermarkten oder Mitarbeitende einstellen, wird sich in Zukunft ändern. Bis vor wenigen Wochen waren Automatisierung, grosse Datenmengen, ultra-flexible Wertschöpfungsketten, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen die leuchtenden Pfeiler für besonders innovative Unternehmen. Jetzt sind sie einfach Notwendigkeiten für jedes Unternehmen und jede Organisation, die nach mehr Widerstandsfähigkeit strebt.
Bereits heute scheint abzusehen: vermutlich wird das nicht die letzte Krise sein, die uns in das Home Office verbannt und dem betrieblichen Ablauf «zunächst» einen Dämpfer verpasst. Unternehmen sollten gerade jetzt die Chancen dieser Krise nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Über den Autor
Peter Lenz
T-Systems
Peter Lenz ist seit 1. Januar 2020 als Managing Director für die T-Systems Schweiz und Österreich für die Grosskundensparte der Deutschen Telekom in der Region Alpine verantwortlich.
Neben unterschiedlichen Führungspositionen bei Magna Int. und OMV AG war er als Geschäftsführer der ÖBB IKT GmbH tätig und hat als Konzern CIO bei der ÖBB – Österreichischen Bundesbahnen AG die IT-Agenden vorangetrieben. Im Januar 2017 begann Peter seine Karriere bei T-Systems Austria als VP Delivery und übernahm im Januar 2018 den Vorsitz der Geschäftsführung der T-Systems Austria.


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