Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Das ThinkPhone 25 von Motorola im Test

Zum halben Preis des Vorgängers bringt Motorola das neue ThinkPhone mit speziellen Features für Firmenkunden. Im Alltagstest bietet es gute Leistungen.
Dank IP68-Zertifizierung verträgt das ThinkPhone 25 auch mal ein Wasserbad
© (Quelle: Motorola)

Downsizing ist in der Smartphonewelt eher selten, doch genau das hat Motorola bei seinem neuen ThinkPhone gemacht. Das erste Modell, das speziell für die Bedürfnisse von Unternehmenskunden gedacht war, wurde noch mit einem Preis von 999 Frankenangeboten, das ThinkPhone 25 halbiert diesen mit 499 Franken. Ein Grund dafür dürfte die breitere Zielgruppe in Unternehmen sein, da damit nicht mehr nur höhere Managementebenen angesprochen werden können.

Dank IP68-Zertifizierung verträgt das ThinkPhone 25 auch mal ein Wasserbad © Quelle: Motorola

Der Hersteller hat für das Gehäuse eine relativ kompakte Bauweise gewählt, auch das Gewicht von 171 Gramm ist niedrig. Das Design soll an die ThinkPad-Notebooks der Motorola-Mutter Lenovo erinnern, dazu passt auch die leicht gummierte Rückseite in Schwarz, für die ein Schutzcover beigelegt ist. Das Gehäuse ist gemäss den Standards IP68 und MIL-810H vor Staub, Stürzen und Wasser geschützt.

Gegenüber dem Vorgänger ist das pOLED-Display von 6,55 auf 6,36 Zoll geschrumpft, was auch die kompaktere Bauweise ermöglicht. Es ist von hoher Qualität dank starker Leuchtkraft auch bei direkter Sonneneinstrahlung und guter Schärfe (2.670 x 1.220 Bildpunkte). Die Bildwiederholrate kann auf 60 oder 120 Hertz eingestellt werden.

Gespart hat Motorola allerdings am Prozessor, denn der Vorgänger wurde noch vom Snapdragon 8+ Gen 1, einem der Topmodelle von Qualcomm, angetrieben. Im ThinkPhone 25 arbeitet dagegen ein günstigerer MediaTek Dimensity 7300, der zwar alle täglichen Anwendungen ohne Verzögerungen beherrscht, aber bei grafisch anspruchsvollen Spielen langsam wird. Für ein Business-Smartphone spielt das aber keine Rolle.

Zwei Tage Betrieb und schnelles Laden

Wichtig ist hier ein ausdauernder Akku und da liefert Motorola ab: Wir kamen im Normalbetrieb locker über zwei Tage, aufgeladen wird der 4.310-mAh-Kraftspender über das beigelegte Netzteil mit 68 Watt schnell in einer halben Stunde von null auf 80 Prozent. Drahtloses Laden mit 15 Watt ist ebenfalls möglich.

Bei der rückwärtigen Dreifachkamera gibt es eine 50-Megapixel-Hauptlinse, einen 120-Grad-Weitwinkel und eine Telelinse für dreifache optische Vergrösserung. Bis auf eine Schwäche bei schlechteren Lichtverhältnissen sind die Bilder gut. Motorola setzt auf Wunsch auch eine KI zur Optimierung ein, was allerdings für etwas unrealistische Farben sorgt.

Die weitere Ausstattung ist komplett: Das 5G-Smartphone hat Wi-Fi 6E, einen etwas störrischen Fingerabdrucksensor im Display, eine 32-Megapixel-Selfiecam und eine zusätzliche eSIM zur physischen SIM-Karte. An Speicher stehen 8 GB RAM und 256 GB für Daten zur Verfügung, die nicht erweitert werden können.

Auch die fünfjährige Android-Update-Garantie ab dem Erscheinen mit Android 14 ist positiv zu werten. Bei der Software kann das ThinkPhone 25 ohnehin punkten, vor allem die Verbindung zu Windows-PCs funktioniert reibungslos und ermöglicht unter anderem den schnellen Austausch von Dateien per Drag-and-Drop oder die Nutzung der Smartphonekamera als Webcam des PCs.

Insgesamt ist das ThinkPhone 25 ein Business-Smartphone mit solider Technik und viel Ausdauer, das mit dem schicken schwarzen Design auch so manchem Privatkunden gefallen könnte. Wer es bunter mag, kann dagegen zum technisch weitgehend baugleichen Motorola Edge 50 Neo greifen.

Smartphone
Anzeige

Neueste Beiträge

Oppo entwickelt Technik für Falt-Smartphones weiter
Bei seinem neuen Falt-Smartphone will Oppo einen technologischen Schritt nach vorne machen und die Falte im Display komplett entfernen.
4 Minuten
12. Mär 2026
Tina Rodriguez wird CEO ad interim bei Zattoo
Der Verwaltungsrat von Zattoo ernennt Tina Rodriguez per 1. April 2026 zur CEO ad interim. Sie folgt auf Roger Elsener.
2 Minuten
12. Mär 2026
KI bringt sich selbstständig neues Wissen bei
Ein wenig angeleitet, kann sich Künstlichen Intelligenz (KI) selbst neues Wissen aneignen. Das haben Ingenieure der USC Viterbi School of Engineering herausgefunden.
3 Minuten
12. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Convertible Acer Aspire 5 Spin 14 im Test - Aufs Business getrimmt
Mit dem Aspire 5 Spin 14 hat Notebookspezialist Acer ein kleines, wendiges Convertible für den Schweizer Markt im Programm. Unser Test verrät, wie gut sich das 2-in-1-Notebook schlägt.
3 Minuten
11. Dez 2023
Das neue MacBook Pro 16 Zoll im Test - Produkte-Check
Computerworld hat das 16 Zoll grosse 2019er MacBook Pro auf Herz und Nieren getestet. Dabei zeigte sich, dass in diesem viel mehr «Pro» steckt, als man einem Notebook bis anhin zutrauen konnte.
8 Minuten
10. Jan 2020
Im Test – Nothing Phone (3) - Einstieg in die Oberklasse
Mit dem Phone (3) steigt der britische Hersteller Nothing in die Oberklasse ein. Clevere Innovationen und ein ansprechendes Design sollen Apple, Samsung & Co. Marktanteile abluchsen. Ob das gelingt, verrät unser Test.
5 Minuten
23. Jul 2025
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige