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Lesedauer 4 Min.

Sicherheitskamera Yale Smart-Outdoor-Cam im Test

Smart, aber sicher: Mit der Smart-Outdoor-Cam sicher der Hersteller Yale den Wohnraum drinnen, aber auch die Umgebung draussen ab. Wir zeigen, was der smarte Späher drauf hat.
Die Yale-Outdoor-Cam im Einsatz
© (Quelle: Yale)

Der Smart-Device-Spezialist Yale lanciert mit seiner Smart-Outdoor-Cam eine Sicherheitskamera für den Wohnraum, aber auch den Ausseneinsatz. In der Verpackung befindet sich ausser der Cam ein Schwenkbügel mit Arretierungsmechanismus, um die Yale-Cam nach Gusto an der Häuserwand zu befestigen, ein zwei Dübel und Schrauben. Ergänzt wird das Set mit einem kleinen Faltblatt und 10 cm kurzem USB-C-Aufladekabel. Ein Netzgerät fehlt leider. Die Installation ist im Grunde genommen sehr einfach, birgt aber einen kleinen Fallstrick. Sie geht nämlich dann schief, wenn der in der Webcam fest verbaute Akku nicht aufgeladen ist.

Yale Smart-Outdoor-Cam mit USB-C-Anschluss © Quelle: PCtipp

Deshalb, und nur dass es gesagt wurde: Bevor man sich an die Installation macht, sollte man die Kamera mit dem beigelegten USB-C-Kabel und einem Netzgerät komplett aufladen (Dauer ca. 4 Stunden). Danach geht es dafür ruckzuck: Zuerst die Yale-Home-App (Download kostenlos für Android und iOS-Geräte in den Shops verfügbar) herunterladen und starten. Im ersten Schritt muss ein Konto erstellt werden, wobei eine E-Mail-Adresse sowie auch Telefonnummer hinterlegt werden, um den Anwender als Besitzer der Security-Cam per SMS-Code zu bestätigen. Danach wird die Cam mithilfe eines in der App integrierten Schritt-für-Schritt-Assistenten, der durch den gesamten Installationsprozess, inklusive eines Abscannen des QR-Codes, der auf der Cam angebracht ist) zielsicher führt, innert 5 Minuten in Betrieb genommen. Top.

Ausstattung und KI

Die HomeApp von Yale ist einfach aufgebaut © Quelle: PCtipp

Die Kamera selbst kann autonom via verbautem Akku oder auch via USB-C-Stromkabel (mit zusätzlichem Netzgerät) betrieben werden. Im Funktionstest hinterliess das Modell, vor allem aufgrund der durchdachten App einen sehr guten Eindruck. Ganz unten auf dem Startbildschirm finden sich Buttons für Aktivitäten (zeigt alle aufgenommenen Videos und Bilder, die Gästeliste, um auch weiteren, vertrauten Personen den Zugang zur App zu gestatten. Ganz rechts gibt es noch das Einstellungsrädchen. Hier lassen sich grundlegende Optionen wie Lautsprecher-Lautstärke, Bildhelligkeit, Nachtsichtfunktion (inklusive farbige Nachtsicht) usw. konfigurieren lassen. Das Minitool ist stringent aufgebaut, zeigt auf dem Startscreen immer die letzte aktuelle Aufnahme. Zur weiteren Ausstattung und Addons: Das 129 Franken teure Modell löst mit Full-HD auf, verfügt über Zwei Wege-Audio (Hören und Sprechen). Dafür, dass selbst bei Dunkelheit Sicherheit herrscht, und zwar in Farbe, sind in der Outdoor-Cam ein Scheinwerfer sowie Farb-Nachtsichtfunktion integriert. Schön: Der Hersteller implementiert in der Kamera eine kostenlose Personenerkennung, die KI gesteuert ist. Die Aufnahmen waren im Test bei Tageslicht wie auch in der Nacht klar und gut zu erkennen. Audioaufnahmen hörten sich zwar etwas stumpf an, sind aber ebenso verständlich. Wer auf noch mehr «Künstliche Intelligenz» im Betrieb zurückgreifen und damit auch Fahrzeuge, Haustiere und Pakete erkennen lassen will, muss auf eines der beiden kostenpflichtigen Abonnements wechseln (mehr dazu später).

Aufzeichnen, Abo und Fazit

Die Sicherheitskamera mit Montagefuss © Quelle: Yale

Aufzeichnen respektive archivieren lässt sich das Ganze dank integriertem Speicher und anschliessendem Download via App, oder eben per Cloud-Lösung. Diese gibt es allerdings nur im Abonnementen-Service. Hier wiederum bietet der Hersteller zwei Varianten an. Zum einen das Abo-Modell «Kamera-Plan» für einen monatlichen Betrag von 4 Franken. Es beinhaltet u.a. die Cloud-Aufzeichnung für eine Kamera, die angesprochene erweiterte AI-Bewegungserkennung. Die zweite Variante firmiert unter dem Namen «Gesicherter Plan», kostet 10 Franken im Monat und umfasst zusätzlich ein Mobil-Backup, einen automatischen Anrufalarm und weitet die Cloud-Aufzeichnung auf alle dem Netzwerk zugehörigen Yale-Kameras aus.

Fazit: Yales Outdoor-Cam ist eine sehr gut funktionierende Aussenkamera mit einer leicht zu bedienenden App. Die Abo-Pläne sind zudem preislich fair dimensioniert.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Bedienung
  • Inbetriebnahme
  • KI-Funktionen
  • übersichtliche Abopläne
  • Kein Netzteil
  • kurzes USB-C-Kabel

Details:  Outdoor-Kamera, Full HD, USB-C, integrierter Akku, div. Funktionen (farbige Nachtsicht, Schweinwerfer, Zwei-Wege-Audio, anpassbare Zonenerkennung), Blickwinkel: 154° Grad, eingebauter Flashspeicher, Akku: max. 6 Monate (je nach Nutzung), zwei Abo-Pläne, 2 Jahre Bring In

Preis:  Fr. 129.-

Infos: 
Hardware
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