Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Neue Studie: GenAI löst IT-Modernisierungswelle aus

Gemäss «Enterprise Cloud Index» von Nutanix verändert generative KI die Prioritäten in den Unternehmen und setzt Sicherheit sowie Datenschutz weit oben auf die Agenda. Hürden bei der Implementierung bilden Datensicherheit, Compliance und IT-Infrastrukturmodernisierung.
85 % der befragten Unternehmen haben verfügen über eine GenAI-Strategie.
© (Quelle: Nutanix)

Nutanix hat die siebte Ausgabe seines Enterprise Cloud Index (ECI) veröffentlicht. Die weltweite Studie untersucht die Cloud-Nutzung in Unternehmen und analysiert, wie generative KI (GenAI) Investitionen, Vorteile und Herausforderungen beeinflusst – insbesondere in Bezug auf die Integration neuer KI-gestützter Workloads.

Die Nutzung von GenAI wächst rasant. Während viele Unternehmen bereits eine entsprechende Strategie verfolgen, variieren die Ziele und reichen von Produktivitätssteigerung bis Innovation. Herausforderungen bestehen vor allem bei Datensicherheit, Compliance und der Modernisierung von IT-Infrastruktur. Hinsichtlich ROI gibt es unterschiedliche Ansichten: 90 % erwarten steigende Kosten, doch 70 % rechnen mit einer positiven Rendite innerhalb von zwei bis drei Jahren.

Lee Caswell, SVP, Product und Solutions Marketing bei Nutanix © Quelle: Nutanix

«Viele Unternehmen erreichen gerade einen Wendepunkt in ihren GenAI-Implemen-tierungen und -Bereitstellungen», betont Lee Caswell, SVP, Product und Solutions Marketing bei Nutanix. «Dazu gehören Herausforderungen wie die Skalierung von GenAI-Workloads von der Entwicklung bis zum Produktivbetrieb, aber auch neue Anforderungen, die GenAI hinsichtlich Daten-Governance, -schutz und -transparenz verursacht, sowie die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen.Damit sich GenAI-Projekte erfolgreich amortisieren und rentieren, sollten Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, um Anwendungen und Infrastrukturen zu modernisieren.»

Containerisierung wird zum Standard

Rund 90 Prozent der Unternehmen berichten, dass zumindest ein Teil ihrer Anwendungen mittlerweile containerisiert ist. Die schnell zunehmende Verbreitung neuer Workloads wie GenAI-gestützte Anwendungen wird diese Entwicklung weiter beschleunigen. 94 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass ihre Organisationen von der Einführung Cloud-nativer Anwendungen und Container profitieren. Dementsprechend sollte dieser Ansatz als Goldstandard angesehen werden, um einen nahtlosen und sicheren Zugang zu Daten in Hybrid- und Multicloud-Umgebungen zu ermöglichen.

Verbreitung von GenAI-Anwendungen nimmt rasant zu

Mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen haben eine GenAI-Strategie bereits entwickelt und verabschiedet oder setzen sie bereits um. Allerdings unterscheiden sich die damit verbundenen Ziele deutlich. Die meisten Unternehmen sind der Überzeugung, dass GenAI-Lösungen ihnen dabei helfen werden, Produktivität und Effizienz zu erhöhen und den Automatisierungsgrad zu steigern. Zwar liegt der Schwerpunkt der aktuell realisierten GenAI-Projekte auf den Einsatzgebieten Kunden-Support und -Experience. Die Unternehmen wollen jedoch schon in naher Zukunft GenAI-Anwendungen in Cybersecurity- und Datenschutz-Workloads priorisieren.

Laut ECI werden die Workloads in den Bereichen Cybersecurity und Code-Generierung steigen. © Quelle: Nutanix

GenAI braucht neue Sicherheitsstandards

95 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass GenAI die Prioritäten ihrer Unternehmen verändern und Sicherheit sowie Datenschutz weit oben auf die Agenda setzen wird. In der Tat nennen mehr als 90 Prozent der Unternehmen Datenschutz als Priorität bei der Implementierung von GenAI-Lösungen. Sicherheit und Datenschutz bleiben eine grosse Herausforderung für Unternehmen, die den Einsatz neuer GenAI-basierter Lösungen rechtfertigen und für die Einhaltung bestehender Sicherheitsstandards sorgen, aber auch die neuen Anforderungen hinsichtlich Daten-Governance, -schutz und -transparenz erfüllen wollen.

Skalierung verlangt nach Infrastrukturmodernisierung

Der Betrieb von Cloud-nativen Anwendungen in Grossunternehmen und Konzernen erfordert eine Infrastruktur, mit der sich die unabdingbaren Anforderungen wie Sicherheit, Datenintegrität und Resilienz erfüllen lassen. Die neuen GenAI-Anwendungen stellen keine Ausnahme von dieser Regel dar. Fast alle Befragten sehen in der Skalierung von GenAI-Workloads von der Entwicklung bis zum Produktivbetrieb eine Herausforderung. Dementsprechend rangieren Investitionen in die IT-Infrastruktur an erster Stelle, um GenAI zu unterstützen.

Veränderungen auch hinsichtlich Technik und Personal

Für 52 Prozent der Befragten sind Investitionen in IT-Schulungen zur Unterstützung von GenAI unumgänglich. Desgleichen sind 48 Prozent der Befragten der Überzeugung, neue IT-Talente einstellen zu müssen. Ohne Zweifel haben die Unternehmen einen akuten Mangel an entsprechenden Fähigkeiten. Viele Teams wollen sich die benötigten KI-Kenntnisse und -Fähigkeiten organisch als Teil der normalen Arbeit erwerben und aufbauen wollen.

Die Studie

Nutanix Enterprise Cloud Index

Das siebte Jahr in Folge hat das Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne die Studie im Auftrag von Nutanix erstellt und im Herbst 2024 weltweit 1.500 IT-, DevOps- und Plattformverantwortliche zum aktuellen Stand von Enterprise-Cloud-Bereitstellungen, zu den Trends bei der Containerisierung von Anwendungen und zur Verbreitung von GenAI-Applikationen befragt. Die Teilnehmer der Umfrage kamen aus Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Grösse aus Nord- und Südamerika, Europa, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika (EMEA) und aus dem asiatisch-pazifischen Raum einschliesslich Japan (APJ).

Die Studienergebnisse und vollständige siebte Ausgabe des Enterprise Cloud Index sind auf der Website von Nutanix abrufbar.

Cloud & Infrastruktur Business & IT-Strategie Künstliche Intelligenz (KI)
Anzeige

Neueste Beiträge

Oppo entwickelt Technik für Falt-Smartphones weiter
Bei seinem neuen Falt-Smartphone will Oppo einen technologischen Schritt nach vorne machen und die Falte im Display komplett entfernen.
4 Minuten
12. Mär 2026
Tina Rodriguez wird CEO ad interim bei Zattoo
Der Verwaltungsrat von Zattoo ernennt Tina Rodriguez per 1. April 2026 zur CEO ad interim. Sie folgt auf Roger Elsener.
2 Minuten
12. Mär 2026
Ars Electronica 2026: „Zukunft beginnt“
2026 widmet sich Ars Electronica dem Jahresthema „Zukunft beginnt“. Anlass ist das 30 Jahr Jubiläum des Ars Electronica Center, das 1996 gemeinsam mit dem Ars Electronica Futurelab seinen Betrieb aufnahm.
3 Minuten
12. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Schweizer Funk-Uhren haben deutsche Zeit - Zeitumstellung
Am Sonntag beginnt die Sommerzeit. Um 02.00 Uhr werden alle Uhren auf 03.00 Uhr eine Stunde vorgestellt. Viele Uhren erledigen dies automatisch. Aber wie eigentlich? Und sollte die Zeitumstellung nicht schon längst abgeschafft werden?
3 Minuten
27. Mär 2024
15 Millionen Seiten aus über 200 Schweizer Zeitungstiteln jetzt online zugänglich
Die Plattform für digitalisierte Zeitungen e-newspaperarchives.ch erreicht einen weiteren Meilenstein. 15 Millionen Seiten aus über 200 verschiedenen Zeitungstitel aus der Schweiz sind nun digitalisiert und online einsehbar.
2 Minuten
25. Feb 2026
Im Test – Logitech Pro X2 Superstrike - Gaming-Innovation
Magnetische Schalter haben die Tastaturwelt bereits aufgerüttelt – nun legt Logitech mit einer ähnlichen Technologie bei der Computermaus nach. Und die hat es in sich: Sie ermöglicht Gamern ungeahnte Anpassungsmöglichkeiten und Vorteile.
4 Minuten
17. Feb 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige