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Honor zeigt Smartphone mit Roboterarm

Auf dem Mobile World Congress zeigt Honor das Robot Phone. Es hat als Premiere eine Kamera auf einem ausfahrbaren Roboterarm, der wie ein Gimbal funktionieren sol.

Der ausfahrbare Kamerarm des Robot Phone.

© Homor

Es ist wohl das meistumlagerte Smartphone auf dem diesjährigen Mobile World Congress: Mit dem Robot Phone führt Honor eine neuartige Funktion ein, die erstmal sehr exotisch wirkt. Denn das Smartphone hat unter einer automatischen Klappe auf der Rückseite einen ausfahrbaren Roboterarm, an dessen Ende eine 200-Megapixel-Kamera platziert ist.

Dieser komplexe Mechanismus wird nach Angaben von Honor vom weltweit kleinsten Mikromotor angetrieben. Außerdem soll es den weltweit kleinsten 3-Achsen-Gimbal darstellen, durch den Bilder und vor allem Videos stabilisiert werden können. Zudem kann die Kamera Personen im Raum bei Aufnahmen oder Videokonferenzen KI-gesteuert folgen und sie so ständig in Szene setzen. Hier arbeitet Honor jetzt mit den Kameraexperten von Arri zusammen.

Eine typische asiatische Spielerei ist die emotionale Körpersprache, die der keine Roboterarm zeigen kann, indem er bei Zustimmung eifrig nickt, bei Ablehnung den Kopf schüttelt oder zum Takt der Musik tanzt. In einem Demo war auch zu sehen, wie der Anwender durch eine Straße geht und die Kamera aus der Hemdtasche heraus mit Bewegungen die Umgebung mit KI zur Analyse erfasst.

Das Robot Phone soll in der zweiten Jahreshälfte marktreif sein. Zum Preis, weiteren technischen Details und der Verfügbarkeit jenseites des chinesischen Heimatmarktes von Honor gab es noch keine Informationen. Ob das Ganze mehr als ein Marketing-Coup ist, bleibt also abzuwarten.

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