Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Google positioniert die Pixel Watch 5 als KI-Smartwatch

Neben den neuen Smartphones kommt auch eine neue Smartwatch von Google: Die Pixel Watch 5 setzt auf eine optimierte Integration von KI über Gemini und erweiterte Gesundheitsfunktionen. 
Google Pixel Watch 5
© Google

Bei den neuen Pixel-Smartphones von Google standen statt grösserer Hardware-Innovationen die Software und die KI-Funktionen im Mittelpunkt. Das gilt auch für die gleichzeitig vorgestellte Pixel Watch 5. Sie ist ab sofort vorbestellbar: Mit einem 41-mm-Display kostet sie 369 Franken, mit 45 mm werden 399 Franken fällig. Für jeweils 100 Franken Aufpreis kommen die Uhren auch mit einem LTE-Modul.

Ein besonderes Feature, Gemini zu aktivieren, ist «raise to talk»: Schon das Heben des Handgelenks reicht, um dem KI-Assistenten Sprechbefehle zu nennen. Die KI erkennt zudem häufig durchgeführte Aktionen und verarbeitet diese mit einer geringeren Latenzzeit direkt auf dem Gerät. Der zu einem späteren Zeitpunkt verfügbare Health Coach soll individuelle Trainingspläne erstellen können.

Die Pixel Watch 5 verfügt ausserdem über eine auto­mati­sche Erkennung starker und anhaltender Abfälle der Sauer­stoff­sättigung. Reagiert der Nutzer nicht, kann automatisch ein Notruf mit Standortangabe abgesetzt werden - und das bei fehlender WLAN- oder Mobilfunkabdeckung auch per Satellit. Ob Deutschland zu den Ländern gehört, in diesen diese Funktion gleich zum Start zur Verfügung steht, ist noch nicht bekannt, sie soll aber in der EU als erstes eingeführt werden. Monatliche Auswer­tungen sollen künftig Hinweise auf Verän­derungen bei Blutdruck, Schlaf­atmungs­qualität und Insu­linresistenz liefern. Google weist aber darauf hin, dass diese Angaben keine medi­zini­sche Diagnose ersetzen.

Der Snapdragon W5 Gen 2 Accelerated Prozessor von Qualcomm soll rund 20 Prozent schneller arbeiten als der Vorgänger. Dazu kommen 50 Prozent mehr Arbeits­spei­cher als bei der Pixel Watch 4 und Google verspricht eine doppelt so hohe Genauigkeit des integrierten GPS-Empfängers. Das gewölbte Actua-360-Display erreicht nach Hersteller-Angaben eine Helligkeit von bis zu 3000 Nits. Der Akku der 45-mm-Version soll bis zu 40 Stunden durchhalten, der der kleineren Variante 38 Stunden.

Smartwatch
Anzeige

Neueste Beiträge

Amazon will 2028 Satellitennetz für mobile Endgeräte starten
Amazon Leo hat bei der US-Behörde FCC eine Genehmigung für sein D2D-Netz mit bis zu 5.105 Satelliten beantragt. Im Jahr 2028 will das Unternehmen darüber weltweit Kommunikationsdienste direkt auf mobile Endgeräte anbieten.
2 Minuten
17. Aug 2026
KI beschleunigt Cyberangriffe drastisch - Neue Studien warnen
Spezialisierte KI-Modelle finden Software-Schwachstellen inzwischen in nie dagewesener Geschwindigkeit und Menge.
4 Minuten
Freenet steigert im ersten Halbjahr den Umsatz
Nach einer Umsatzsteigerung im ersten Halbjahr bestätigt Freenet seine Prognosen für 2026 und 2028. Vor allem die Übernahme von Mobilzone sorgte für das gute Ergebnis.
3 Minuten
17. Aug 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Die Diskette wird 50 Jahre alt - Geschichte
Die Diskette feiert dieser Tage den 50. Geburtstag und dokumentiert eindrücklich die Miniaturisierung. Denn auf einem heutigen MicroSD-Kärtchen hat die Datenmenge von 4,5 Millionen der ersten 8-Zoll-Floppys Platz.
3 Minuten
27. Sep 2021
Schweizer Funk-Uhren haben deutsche Zeit - Zeitumstellung
Am Sonntag beginnt die Sommerzeit. Um 02.00 Uhr werden alle Uhren auf 03.00 Uhr eine Stunde vorgestellt. Viele Uhren erledigen dies automatisch. Aber wie eigentlich? Und sollte die Zeitumstellung nicht schon längst abgeschafft werden?
3 Minuten
27. Mär 2024
Schweizer KI-Innovation schliesst die Lücke zwischen Denken und Handeln
Die Schweiz macht erneut mit einer spannenden KI-Innovation auf sich aufmerksam. Das Zürcher Unternehmen Gieni bringt mit GieniABX ein Agentensystem auf den Markt, das einen Schritt weiter gehen soll als klassische Chatbots oder KI-Assistenten. 
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige