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Fritz! feiert 40 Jahre auf der IFA 2026 mit Produkte-Highlights

Auf der IFA 2026 zeigt FRITZ! anlässlich des 40-jährigen Firmenjubiläums zahlreiche Neuheiten und leitet einen umfassenden Generationenwechsel bei seinen Netzwerklösungen ein.

Volles Haus auf der IFA-Pressekonferenz von Fritz!

© PCtipp

Auf der IFA 2026 zeigt FRITZ! anlässlich des 40-jährigen Firmenjubiläums zahlreiche Neuheiten und leitet einen umfassenden Generationenwechsel bei seinen Netzwerklösungen ein. Das Unternehmen präsentiert moderne Hardware für Glasfaser, DSL, Kabel und Mobilfunk, baut seine Lösungen für WLAN Mesh sowie Smart Home weiter aus und führt ein neues Schema für die Modellbezeichnungen ein.  

Neue FRITZ!Box-Generation und Namensgebung

Mit der Weltpremiere der FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 stellt FRITZ! erstmals das neue Designkonzept für kommende Router-Generationen vor. Das überarbeitete Gehäuse setzt auf eine verdeckte Kabelführung mit Anschlüssen auf der Unterseite, eine minimalistische Bedienung mit nur einer Taste und LED sowie ein lüfterloses, passives Kühlsystem mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von lediglich 12 Watt. Als Multi-Breitband-Router deckt das Gerät sowohl Glasfaseranschlüsse über GPON mit bis zu 2,5 GBit/s und AON mit bis zu 1 GBit/s als auch klassisches DSL inklusive Supervectoring 35b ab. Es bietet schnelles Triband-Wi-Fi 7 mit MLO und Gesamtgeschwindigkeiten von bis zu 12,2 GBit/s, die sich auf 5.760 MBit/s über 6 GHz, 5.760 MBit/s über 5 GHz und 688 MBit/s über 2,4 GHz verteilen. Anschlusstechnisch stehen ein 2,5-GBit/s-WAN/LAN-Port, ein dedizierter 2,5-GBit/s-LAN-Port sowie zwei Gigabit-LAN-Anschlüsse bereit, ergänzt durch integriertes DECT ULE und Zigbee für die Smart-Home-Steuerung. Ergänzend führt der Hersteller ein neues Benennungsschema ein, bei dem zuerst die Anschlussart genannt wird, gefolgt von einer Zahlenkombination für die verwendete WLAN-Generation und die jeweilige Baureihe.

Bildergalerie: Fritz! auf der IFA 2026

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Neue Hardware für Glasfaser, Mobilfunk, Kabel und Mesh

Neben dem neuen Flaggschiff erweitert FRITZ! sein Portfolio über sämtliche Zugangsarten hinweg. Für reine Glasfaseranschlüsse steht die neue FRITZ!Box 5630 XGS bereit, die direkte XGS-PON-Tarife mit bis zu 10 GBit/s sowie Verbindungen an einem externen Glasfasermodem unterstützt. Ausgestattet mit Wi-Fi 7 erreicht das Modell bis zu 2.880 MBit/s auf dem 5-GHz-Band sowie 688 MBit/s auf 2,4 GHz und bietet kabelgebunden einen 10-GBit/s-WAN/LAN-Port, drei Gigabit-LAN-Schnittstellen sowie einen USB-3.0-Anschluss. Für flexible Internetverbindungen sorgt die kompakte FRITZ!Box 6835 5G, die Mobilfunk über 5G Release 16 mit 5-facher Carrier Aggregation für Raten von bis zu 2 GBit/s unterstützt und sowohl Nano-SIM als auch eSIM verarbeitet. Der Router bietet Dualband-Wi-Fi 7 mit bis zu 3,5 GBit/s, jeweils einen 2,5-GBit/s- und einen Gigabit-LAN-Anschluss sowie eine integrierte Ausrichthilfe zur optimalen Positionierung am Mobilfunkmast, wobei die Stromversorgung per USB-C auch den mobilen Betrieb an einer Powerbank erlaubt. Für Kabelanschlüsse präsentiert FRITZ! die FRITZ!Box 6690 Pro, die ein DOCSIS-3.1-Modem mit leistungsfähigem Triband-Wi-Fi 7 für Datenraten von bis zu 12,2 GBit/s kombiniert. Sie stellt einen 2,5-GBit/s-LAN-Port, drei Gigabit-LAN-Anschlüsse sowie zwei USB-3.0-Schnittstellen bereit und besitzt die Fähigkeit, unverschlüsselte Kabelsignale in IP-Datenströme umzuwandeln, um bis zu vier TV-Programme zeitgleich im Netz zu streamen. Um grosse Wohnbereiche abzudecken, baut der FRITZ!Repeater 6700 Pro als Quadband-Repeater mit vier Frequenzbändern (6 GHz, zweimal 5 GHz, 2,4 GHz) und Datenraten von bis zu 18 GBit/s ein flächendeckendes Mesh-Netzwerk auf, unterstützt von einem 10-GBit/s- und einem 2,5-GBit/s-LAN-Port.
 

Der Fritz!Repeater 6700 Pro als Reichweitenverlängerer mit Wifi 7

© PCtipp

Software-Funktionen, Smart Home und europäische Fertigung

Auf der Softwareseite zeigt das kommende Update FRITZ!OS 8.50 neue Funktionen wie eine DNS-Filterung, automatische Priorisierung von Datenverkehr und den erweiterten Ausfallschutz FRITZ! Failsafe, der bei Netzstörungen automatisch auf eine zweite Internetverbindung umschaltet. Die MyFRITZ!App bietet neu eine automatische Diagnosefunktion mit Optimierungstipps für das WLAN-Signal, während ausgewählte Router als Matter-Bridge dienen, um angemeldete Smart-Home-Geräte in Ökosysteme wie Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa einzubinden. Im Bereich Smart Home ergänzt der kompakte Heizkörperregler FRITZ!Smart Thermo 303 das Angebot durch eine einfache Montage an engen Ventilen und automatische Vorheizphasen, so der Hersteller. Zudem betont der Hersteller anlässlich seines Firmenjubiläums die Ausrichtung auf digitale Souveränität durch Entwicklung und Produktion am europäischen Standort.

Der Fritz!Smart Thermo 303 steuert die Temperatur

© Fritz!

Die Fritzbox DSL/Fiber 7-90 (weiss) als neues Aushängeschild

© PCtipp

Fazit: Vielseitigkeit ist Trumpf

FRITZ! zeigt auf der IFA 2026 eine konsequente Weiterentwicklung seines Portfolios und stellt die Weichen für die digitale Vernetzung der nächsten Jahre. Der Schritt hin zu einem schlankeren, extrem energieeffizienten Gehäusedesign behebt Schwachstellen bei der Platzierung und dem Kabelmanagement im Wohnbereich. Gleichzeitig sorgt das neu strukturierte Namensschema für eine bessere Orientierung im stetig wachsenden Modellangebot des Herstellers. Auch gut. Besonders fundiert zeigt sich die technische Ausstattung der vorgestellten Geräte. Durch die durchgängige Integration von Wi-Fi 7, hohen Übertragungsraten und schnellen Multi-Gigabit-Schnittstellen stellt FRITZ! eine solide Basis für datenintensive Anwendungen im Heimnetz bereit. Auch die Weiterentwicklung der Software überzeugt: Funktionen wie der automatische Ausfallschutz FRITZ! Failsafe und die Matter-Schnittstelle zur Anbindung an fremde Smart-Home-Systeme können Hürden im Alltag lösen.  Unterm Strich liefert das Unternehmen ein vielseitiges und zukunftssicheres Gesamtpaket ab, das hohe Leistung mit durchdachten Komfortfunktionen verbindet. Einziger Wermutstropfen: Wann die neu vorgestellten Geräte auch tatsächich in der Schweiz verfügbar sind, blieb leider offen. Wir halten es damit aber positiv: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wie gut sich das neue Hardware-Design und die durchaus gehobene Ausstattung im Markt behaupten, werden kommende Praxistests vom PCtipp-Test zeigen.

Hardware
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