Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Amazon will seinen Satellitendienst schon dieses Jahr starten

Das Amazon-Projekt «Leo» ist der Aufbau eines eigenen Internetdienstes via Satellit vor allem als Konkurrenz zu Starlink. Jetzt erklärte der Konzern, dass die erste Ausbaustufe mit fast 400 Satelliten im Orbit erreicht wurde und der kommerzielle Start bevorstehe.
Rakete von Amazon
© Amazon

Noch dieses Jahr will Amazon sein Internetangebot «Leo» über das eigene Satellitennetzwerk starten. Das erklärte der Leo-Chef Chris Weber gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. In welcher Region die ersten Dienste angeboten werden sollen, wurde noch nicht mitgeteilt. Laut Reuters gehe die Abdeckung wahrscheinlich von den beiden Polen aus schrittweise nach Norden und Süden Richtung Äquator.

Mit dem erfolgreichen Start von 29 Satelliten in Florida vergangene Woche seien nunmehr 394 Satelliten im All und damit die erste Ausbaustufe erreicht, heiss es weiter. Insgesamt sollen 3200 Satelliten eine weltweite Abdeckung ermöglichen, aktuell sind rund 100 weitere Raketenstarts bei mehreren Anbietern gebucht. Die Amazon-Satelliten sind in einer niedrigen Umlaufbahn (Low Earth Orbit oder LEO) unterwegs. 

Damit gibt es erstmals eine starke Konkurrenz für Starlink, den Sat-Betreiber von Elon Musks Space-X, der bereits rund 10'000 Satelliten im All hat und  Millionen Kunden bedient. Leo will ebenfalls Internet über seine Verbindungen anbieten, die bis zu einem Gigabit Downlink-Tempo erreichen sollen. Neben Privatkunden sind vor allem Unternehmen wie Fluggesellschaften und Regierungen die Zielgruppe. Über die Preise für Nutzer ist noch nichts bekannt, doch Amazon nennt «Erschwinglichkeit» als ein zentrales Element des Konzepts.

Anzeige

Neueste Beiträge

Zorin OS für Linux-Einsteiger- wir zeigen wie es geht - Linux-Praxis
Der Umstieg von Windows auf Linux muss nicht kompliziert sein. Zorin OS orientiert sich optisch an Windows, bringt viele Programme bereits mit und erleichtert sogar die Installation von Windows-Anwendungen.
6 Minuten
Sascha Wollenberg neuer Vice President für Genesys DACH
Genesys ernennt Sascha Wollenberg zum Vice President (VP) für Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH). Wollenberg trat die Position am 1. September 2026 an und verantwortet die Vertriebs- und Kundenbindungsstrategie des Unternehmens in der Region.
3 Minuten
SAP-Anwender fordern Wahlfreiheit und klaren Nutzen - DSAG-Jahreskongress 2026
Zum Auftakt des DSAG-Jahreskongresses in Köln fordert die Anwendergruppe selbstbestimmte Transformationswege und überprüfbaren Nutzen. SAP soll Innovationen auch für On-Premises-Kunden öffnen und Kosten sowie Abhängigkeiten transparent machen.
4 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Nutzen und Mehrwert sind gefragt - Top-10 der ICT-Sparten
Wen wundert’s: Geopolitische und wirtschaftliche Wirrungen verunsichern die Kunden und lassen sie abwarten. Investiert wird gezielter – und nur dort, wo ein klarer, rascher Mehrwert erkennbar ist.
11 Minuten
Die Diskette wird 50 Jahre alt - Geschichte
Die Diskette feiert dieser Tage den 50. Geburtstag und dokumentiert eindrücklich die Miniaturisierung. Denn auf einem heutigen MicroSD-Kärtchen hat die Datenmenge von 4,5 Millionen der ersten 8-Zoll-Floppys Platz.
3 Minuten
27. Sep 2021
Brack.Alltron CONNECT 2026: Die wichtigste ICT-Leitmesse der Schweiz
Auf der CONNECT 2026 von Brack.Alltron am 26. und 27. August 2026 in Zürich-Oerlikon treffen sich ICT-Professionals zur wichtigsten Fachmesse der Branche. In der Halle 550 präsentiert der Veranstalter Brack.Alltron unter dem Motto «Unboxing Tomorrow» an zwei Tagen die neuesten Trends und Lösungen. 
5 Minuten
27. Aug 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige