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Neue mobile Sicherheitsplattform der Telekom und Samsung

Aufschliessen, abschliessen, verschlüsseln, verifizieren und signieren: Diese Funktionen soll die neue mobile Plattform Magenta Security Mobile.ID der Telekom beherrschen, die zusammen mit Samsung entwickelt wurde.
© Deutsche Telekom

Mit Magenta Security Mobile.ID startet die Telekom im Sommer zusammen mit Samsung eine mobile Plattform für Geschäftskunden. Mit ihr lassen sich digitale Identitäten sicher per Smartphone in sämtlichen denkbaren Anwendungsfällen nutzen. Bei Smartphones von Samsung werden sensible Informationen, Schlüssel, Zertifikate und Ausweise auf einem Chip im Gerät als Secure Element gespeichert. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch andere technische Plattformen anderer Hersteller genutzt werden können.

Im Frühjahr testen zunächst Telekom-Mitarbeiter die Lösung, unter anderem indem sie das Smartphone überall dort einsetzen, wo bisher eine physische Schlüsselkarte notwendig war. Das kann das Öffnen von Türen oder Schranken, aber auch die Authentifizierung am Notebook umfassen. In Zukunft könnte es möglich werden, digitale Wasserzeichen für Filme oder Bilder, die mit dem Smartphone erstellt wurden, zu erstellen. Diese Inhalte könnten dann nicht mehr als Referenzmaterial für Deepfakes missbraucht werden.

Im nächsten Schritt soll die Plattform als Dienst für Geschäftskunden in der DACH-Region noch dieses Jahr an den Start gehen. Da das Produkt leicht zu implementieren sein soll, richtet sich das Angebot sowohl an kleine- und mittelgrosse Unternehmen als auch an Grosskunden. Magenta Security Mobile.ID soll Dienste ersetzen, für die man heute noch zusätzliche Hardware oder Smartcards benötigt. Jeder Kunde kann so viele Funktionen erhalten, wie er tatsächlich benötigt.

„Mit Magenta Security Mobile.ID werden wir in Europa dem Begriff digitales Vertrauen noch mehr gerecht“, sagt der Telekom-Sicherheitschef Thomas Tschersich. „Sie ist 100 Prozent Daten-souverän und spielt ihre Stärken per Bluetooth oder Nahbereichskommunikation nahezu unbegrenzt aus.“
 

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