Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Migration der gesamten Bundesverwaltung auf Microsoft 365 beginnt

Nach Abschluss der Pilotphase mit zwei Ämtern folgt nun die schrittweise Einführung von Microsoft 365 bei der gesamten Bundesverwaltung. Sie wird bis voraussichtlich Ende 2025 dauern.
© (Quelle: Microsoft)

Die neue Officeversion ist cloudbasiert, E-Mails und sensible Daten werden aber nicht in der Cloud, sondern beim Bund gespeichert («on-premises»).

Seit Juni dieses Jahres läuft beim Bund ein Pilotbetrieb von Microsoft 365 mit den Mitarbeitenden des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation und des Bereichs DTI der Bundeskanzlei. Teilgenommen haben auch weitere Mitarbeitende beim Bund, sodass mittlerweile rund 4000 Nutzerinnen und Nutzern mit der neuen Officeversion arbeiten. Ein Pilotbetrieb ermöglicht, mit einer ersten Gruppe von Nutzerinnen und Nutzern einen stabilen Betrieb aufzubauen. In den letzten Monaten konnten die Projektverantwortlichen Erfahrungen sammeln, Schnittstellen zu Fachanwendungen testen und Fehler beheben. Zudem konnte die Schulung verbessert werden.

Da der Pilotbetrieb stabil läuft, startet nun die reguläre Einführung. Diese wird bis voraussichtlich Ende 2025 dauern. Microsoft 365 wird beim Bund schrittweise eingeführt, nach einem Einführungsplan des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation.

Die neue Officeversion ist cloudbasiert, läuft bei der Bundesverwaltung aber aus Sicherheitsgründen eingeschränkt. E-Mails und sensible Daten werden nicht in der Cloud von Microsoft gespeichert. Damit verzichtet der Bund auch auf gewisse Funktionalitäten wie Integration von KI-Tools, die Zugriff auf diese Daten erfordern. Die Mitarbeitenden werden beim Abspeichern darin unterstützt, Dokumente am richtigen Ort abzulegen. Zudem erhalten Mitarbeitende Schulungsunterlagen, die auch Informationen zum Umgang mit schützenswerten Daten enthalten.

Die aktuell bei der Bundesverwaltung eingesetzte Office-Version muss ersetzt werden, weil wichtige Office-Anwendungen ans Ende ihres Lebenszyklus gelangt sind und vom Hersteller Microsoft in absehbarer Zeit nicht mehr unterstützt werden. Das Parlament genehmigte für das Projekt letztes Jahr einen Verpflichtungskredit von 14,9 Millionen Franken. Als Schlüsselprojekt der Bundesverwaltung wird das Projekt systematisch durch die Eidgenössische Finanzkontrolle geprüft.

Vergabe Microsoft Politik
Anzeige

Neueste Beiträge

Bundesrat will Jugendschutz ausbauen
Der Bundesrat hat die Ergebnisse der Vernehmlassung des Gesetzes über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen zur Kenntnis genommen und das UVEK beauftragt, bis Ende Juni 2027 eine Botschaft auszuarbeiten.
3 Minuten
15. Okt 2026
Firmen mit zukunftsweisender Hardware - Hardware
Vom High-End-PC mit ausgeklügelter Kühlung über clevere Peripherie bis zu Sicherheitsrobotern: Folgende Firmen zeichnen sich durch besonders zukunftsweisende Hardware aus.
3 Minuten
Zukunft der Arbeit: KI erweitert menschliche Fähigkeiten
Gartner sieht die Zukunft der Arbeit zunehmend durch die Zusammenarbeit von Mensch und KI geprägt.
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Wie Firmen zur KI-Organisation werden - KI-native Organisation
In einer Welt, in der Coding immer einfacher und Go-to-Market immer scheller wird, gewinnt Vertrauen eine zentrale Rolle. Unternehmen müssen sich damit befassen, was ihre Kernkompetenz ist und wie sie KI-nativ arbeiten können.
8 Minuten
21. Sep 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige