Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Musk stellt neue Version seines Chatbots Grok vor

Tech-Milliardär Elon Musk hat im Wettbewerb mit dem ChatGPT-Erfinder OpenAI die nächste Version des KI-Chatbots Grok seiner Firma xAI vorgestellt. In einem Livestream hiess es, dass Grok 3 in standardisierten Tests besser abgeschnitten habe als die Konkurrenz.
© (Quelle: Grok)

Eine der Aufgaben für Grok 3 in einem Livestream war, ein 3D-Modell zu programmieren, das anhand der Planetenbewegungen das beste Startfenster für eine Mission zum Mars anzeigt. Danach sagte Musk, «wenn alles gut läuft», wolle seine Raumfahrtfirma SpaceX beim nächsten günstigen Moment Ende 2026 ein Schiff mit humanoiden Robotern des von ihm geführten Autobauers Tesla zum Mars schicken. Der Tech-Milliardär ist bekannt dafür, von ihm selbst gesetzte Fristen zum Teil um Jahre zu verfehlen - zum Beispiel bei seit fast einem Jahrzehnt angekündigten selbstfahrenden Autos von Tesla.

Musk wiederholte, dass die Aufgabe von Grok sei, «das Universum zu verstehen» und die Software «der Wahrheit» folgen solle, auch wenn die Ergebnisse nicht «politisch korrekt» seien. Die von Musk gegründete KI-Firma xAI baut gerade ihre Rechenzentren aus, um die Modelle zu trainieren. Zu den Ankündigungen gehörte auch ein teureres Abo zur Nutzung der leistungsstärksten Funktionen von Grok.

Konflikt mit OpenAI

Der Tech-Milliardär führt gerade eine Fehde gegen OpenAI-Chef Sam Altman. Musk machte zusammen mit mehreren Investoren ein 97,4 Milliarden Dollar schweres Angebot zur Übernahme der Nonprofit-Organisation, die OpenAI kontrolliert. Der Verwaltungsrat des KI-Start-Ups wies es einstimmig ab.

Musk versucht zugleich vor Gericht, die Umwandlung von OpenAI in ein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen zu verhindern. Er hatte einst OpenAI mitgegründet, war aber später ausgeschieden. OpenAI wirft ihm vor, nun einfach einen Konkurrenten ausbremsen zu wollen.

Künstliche Intelligenz (KI) X (Twitter)
Anzeige

Neueste Beiträge

Hannes Grubinge wird Chief Product & Marketing Officer bei R&M
R&M stärkt Produktmanagement und Marketing. Hannes Grubinger übernimmt die Position des CPMO in der Geschäftsleitung.
3 Minuten
10. Jun 2026
«Zwischen KI-Vision und Prozessrealität» - Quotes & Thoughts
Mit Thomas Hottinger, Managing Director des SAP-Partners Innflow, habe ich mich über die neue Strategie des «Autonomous Enterprise» von SAP unterhalten. Im Gespräch erklärte er, weshalb Prozessreife und Datenqualität die entscheidenden Voraussetzungen für den erfolgreichen KI-Einsatz sind, welche Themen Schweizer Unternehmen aktuell beschäftigen und warum Cloud-Strategien nicht zwangsläufig im Widerspruch zu Datensouveränität stehen.
5 Minuten
ESTI – BenQ ruft GV31 Mini-Projektor zurück
In Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Starkstrominspektorat (ESTI) ruft BenQ den GV31 Mini-Projektor zurück. Der Akku kann überhitzen und dadurch ein Brandrisiko entstehen. Konsumenten können das Produkt an BenQ zurücksenden und erhalten einen Akkutausch oder ein Upgrade auf GV32.
2 Minuten
10. Jun 2026

Das könnte Sie auch interessieren

WhatsApp als Kanal - WhatsApp-Tipps
Mark Zuckerbergs Unternehmen Meta werkelt fortlaufend an neuen Funktionen für seine Chat-App WhatsApp. Seit Kurzem rollt der Tech-Riese ein grosses Update namens «WhatsApp Kanäle» aus. Was es damit auf sich hat, verrät unsere Wegleitung.
2 Minuten
21. Mai 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige