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Lesedauer 2 Min.

Basler Schule warnt vor Online-Spielplattform Roblox

Die Basler Primarschule Vogelsang hat in einer Nachricht an die Eltern von der Online-Spielplattform Roblox abgeraten. Kinder können dort auf Inhalte stossen, die für ihre Altersgruppe nicht geeignet sind, wie die Schule mitteilte.
© (Quelle: Roblox)

Dazu gehören zum Beispiel Gewalt, erschreckende Szenen oder sexualisierte Darstellungen. Zudem können Kinder mit fremden Personen in Kontakt kommen. Die Schule verwies in ihrem Schreiben vom Dienstag zudem auf die USK-Freigabe ab 16 Jahren. Die Schulleitung empfehle deshalb, dass Kinder Roblox nicht nutzen sollten.

Mehrere Lehrpersonen wie auch Mütter und Väter hätten die Leitung der Schule und Tagesstruktur darauf aufmerksam gemacht, dass Roblox bei einigen Kindern im Vogelsang ein Thema sei. Die Schulleitung empfiehlt Eltern von Kindern, welche die Plattform bereits nutzen, dies zu überdenken und gemeinsam über die möglichen Gefahren zu sprechen.

Eine der beliebtesten Game-Plattformen

Bei dieser Nachricht handelt es sich nicht um eine offizielle Information der Volksschulleitung, sondern um eine situationsbezogene Mitteilung der Schulleitung an die Eltern, wie das Erziehungsdepartement (ED) am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA schrieb.

Die Schule habe die Information zu Roblox nach Rücksprache mit der Stufenleitung in einem Chat auch mit anderen Schulen geteilt, für den Fall, dass auch andere Standorte mit diesem Thema konfrontiert werden.

Gemäss einer ZHAW-Studie von 2023 zum Mediennutzungsverhalten von Sechs- bis Dreizehnjährigen in der Schweiz gehört Roblox zu den drei beliebtesten Game-Angeboten.

Ein von der Schulleitung verlinkter deutscher Eltern-Blog nennt mehrere problematische Elemente bei dieser Plattform. So zum Beispiel fremde Erwachsene, die via Chat-Funktionen gezielt Kinder ansprechen und sogenannte Condo Games, die sexuelle Handlungen nachstellen. Auch die Nachstellung realer Terroranschläge und Schulmassaker seien bereits während längerer Zeit online gewesen, heisst es weiter auf diesem Blog.

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