Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Florian Schütz zum Direktor des neuen Bundesamts für Cybersicherheit ernannt

Der aktuelle Delegierte des Bundes für Cybersicherheit und Leiter des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC), Florian Schütz, wird per 1. Januar 2024 Direktor des neuen Bundesamts für Cybersicherheit.
Florian Schütz, Delegierter des Bundes für Cyber­sicherheit, im Operation Control Center des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation
© (Quelle: zvg/Keystone/Gaëtan Bally)

Dies hat der Bundesrat am 24. Mai 2023 beschlossen. Bereits am 2. Dezember 2022 hatte er beschlossen, das heute dem Generalsekretariat des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD) angesiedelten Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC) als neues Bundesamt ins Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) anzusiedeln. Das NCSC wird dank Synergien mit den im VBS bereits vorhandenen Fähigkeiten im Bereich Cybersicherheit gestärkt.

Kontinuität für das neue Bundesamt

Nun hat der Bundesrat den bisherigen Delegierten des Bundes für Cybersicherheit, Florian Schütz, per 1. Januar 2024 zum Direktor des neuen Bundesamts ernannt.

Der 41-jährige Florian Schütz hat an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich studiert und 2007 mit einem Master of Science in Informatik abgeschlossen. Bereits während des Studiums hat er erste berufliche Erfahrungen als Software-Entwickler und Risiko-Analyst bei der Firma Siemens Schweiz AG und als Laborant für Informationssicherheit an der ETH Zürich gesammelt. Von 2008 bis November 2016 war er in verschiedenen Funktionen in der RUAG Schweiz AG tätig, und zwar als IT-Sicherheitsarchitekt und Unternehmensberater, als Leiter Cyber Security und als Business Developer Cyber & Intelligence in Israel. In dieser Zeit hat er zudem ein Nachdiplomstudium zum Master of Advanced Studies in Sicherheitspolitik und Krisenmanagement abgeschlossen. Vom Dezember 2016 bis Juli 2019 war er als Head of IT Risk & Security bei Zalando SE Deutschland in der Verantwortung. Seine Funktion als Delegierter des Bundes für Cybersicherheit hat er im August 2019 übernommen.

Mit seiner Aus- und Weiterbildung, seiner langjährigen Erfahrung in der IT-Sicherheit in der Privatwirtschaft und als Delegierter des Bundes für Cybersicherheit ist Florian Schütz eine ideale Besetzung für die Stelle, wie der Bundesrat mitteilt. In seiner Funktion als Direktor soll Schütz das neue Bundesamt im VBS aufbauen und weiterentwickeln. Als nächster Schritt wird das VBS dem Bundesrat im Sommer die Verordnungsanpassungen für die Überführung des NCSC in ein Bundesamt im VBS unterbreiten.

Lesen Sie auch das Interview mit Florian Schütz aus der Computerworld: 

Schweiz Politik
Anzeige

Neueste Beiträge

Die neue Generation der Foldable-Smartphones - Quadratisch, praktisch, aber auch gut?
Smartphones zum Falten setzen verstärkt auf handliche Abmessungen. Aktuelle Falt-Handys orientieren sich beim Aussendisplay immer häufiger am kompakten Reisepassformat. Ein Überblick über Modelle, Technik, Gerüchte um Apples erstes Falt-Handy und deren Alltagstauglichkeit.
8 Minuten
8. Sep 2026
Philipp Ringgenberg neuer CEO bei Zühlke in der Schweiz
Philipp Ringgenberg hat im August als CEO die Leitung von Zühlke in der Schweiz übernommen. In seiner Position verantwortet er ab sofort die geschäftliche Entwicklung.
2 Minuten
Motorola zeigt auf der IFA ein neues Smartphone und eine Smartwatch
Mit dem Edge 70 Plus bringt Motorola ein weiteres Mittelklasse-Smartphone. Ausserdem zeigt der Hersteller auf der IFA eine Edition des Razr 70 mit edlen Swarovski-Steinen und die sportliche Smartwatch Moto Watch Ultra.
3 Minuten
8. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Cybersicherheit lebt vom Austausch - Global Cyber Conference 2026
Cyberangriffe machen weder an Landesgrenzen noch an Unternehmensmauern halt. Umso wichtiger ist der direkte Austausch zwischen Sicherheitsverantwortlichen, Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Global Cyber Conference 2026 in Zürich brachte mehr als 300 Fach- und Führungskräfte zusammen. Im Zentrum standen Cybersecurity, künstliche Intelligenz und Quantentechnologien.
6 Minuten
KI beschleunigt Cyberangriffe drastisch - Neue Studien warnen
Spezialisierte KI-Modelle finden Software-Schwachstellen inzwischen in nie dagewesener Geschwindigkeit und Menge.
4 Minuten
Mitarbeiter bleiben grösstes Cyberrisiko - KI verschärft die Lage
Zwei aktuelle Studien zeigen: Das grösste Sicherheitsrisiko für Unternehmen sitzt nicht in der IT-Infrastruktur, sondern am Arbeitsplatz der eigenen Belegschaft.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige