Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

SpaceX sichert sich Kaufrecht für KI-Startup Cursor

SpaceX steht möglicherweise vor der grössten Übernahme seiner Geschichte. Das KI-Startup Cursor könnte für 60 Milliarden US-Dollar gekauft werden.
© SpaceX 

Die KI- und Weltraumfirma des Tech-Milliardärs Elon Musk hat sich das Recht gesichert, das auf Künstliche Intelligenz spezialisierte Startup Cursor noch in diesem Jahr für 60 Milliarden US-Dollar (rund 51 Milliarden Euro) zu übernehmen.

Beide Unternehmen wollen künftig eng zusammenarbeiten, «um die weltweit beste KI für Programmier- und Wissensarbeit zu entwickeln», wie SpaceX am Mittwoch auf der Plattform X mitteilte. Sollte es doch nicht zu einer Übernahme kommen, erhält Cursor den Angaben zufolge eine Entschädigung von 10 Milliarden Dollar.

SpaceX war kürzlich mit Musks KI-Unternehmen xAI fusioniert. xAI konkurriert mit Anbietern wie Anthropic und OpenAI bei generativen KI-Tools für Privat- und Geschäftskunden. Der Deal folgt auf Musks Aussage, dass xAI bei Software-Programmierwerkzeugen der Konkurrenz hinterherhinke und er die Firma deshalb von Grund auf neu aufbauen wolle. Im März hatte Musk einen Stellenabbau angeordnet und gleichzeitig verstärkt nach Ingenieuren gesucht – unter anderem auch bei Cursor.

Laut Bloomberg will SpaceX Cursor vorerst nicht sofort übernehmen, da der Börsengang des Raketenunternehmens unmittelbar bevorsteht. Ein derart grosser Deal würde eine Aktualisierung der Börsenunterlagen und Finanzdaten erfordern und könnte den geplanten Börsengang verzögern. SpaceX strebt dabei eine Bewertung von zwei Billionen US-Dollar an. Weder SpaceX noch xAI reagierten zunächst auf eine Anfrage von Bloomberg zu dem Thema.

Der KI-Assistent von Cursor, der 2023 gestartet wurde, hilft Programmierern, Code deutlich effizienter zu schreiben. Das Startup gehört zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen seiner Branche. Das KI-gestützte Programmieren erfordert jedoch enorme Rechenleistung – eine Ressource, über die SpaceX dank seiner grossen Rechenzentren reichlich verfügt.

Zu den Investoren von Cursor gehören unter anderem Nvidia, der Google-Mutterkonzern Alphabet sowie der Venture-Fonds von OpenAI.

Anzeige

Neueste Beiträge

Philipp Ringgenberg neuer CEO bei Zühlke in der Schweiz
Philipp Ringgenberg hat im August als CEO die Leitung von Zühlke in der Schweiz übernommen. In seiner Position verantwortet er ab sofort die geschäftliche Entwicklung.
2 Minuten
Die neue Generation der Foldable-Smartphones - Quadratisch, praktisch, aber auch gut?
Smartphones zum Falten setzen verstärkt auf handliche Abmessungen. Aktuelle Falt-Handys orientieren sich beim Aussendisplay immer häufiger am kompakten Reisepassformat. Ein Überblick über Modelle, Technik, Gerüchte um Apples erstes Falt-Handy und deren Alltagstauglichkeit.
8 Minuten
8. Sep 2026
yallo bringt Travel eSIM für mobile Daten in über 160 Destinationen
yallo bietet neu eine eSIM-Lösung für günstige Datenpakete beim Roaming, die Kunden von allen Mobilfunkanbietern zur Verfügung stehen. Reisende können ihr Datenpaket fürs Ausland bereits vor der Abreise in der yallo Travel eSIM App auswählen und bei der Ankunft im Ausland sofort zu günstigen Tarifen online gehen.
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

KI beschleunigt Cyberangriffe drastisch - Neue Studien warnen
Spezialisierte KI-Modelle finden Software-Schwachstellen inzwischen in nie dagewesener Geschwindigkeit und Menge.
4 Minuten
«Echtzeit wird zum entscheidenden Faktor» - Digital Insights
Im Gespräch mit Computerworld erläutert Alexander Finger, weshalb moderne Datenarchitekturen heute stärker auf Echtzeitfähigkeit, Datenverantwortung und Transparenz ausgerichtet sein müssen, damit KI im Unternehmen tatsächlich produktiv eingesetzt werden kann.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige