Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Peoplefone erweitert SIP-Infrastruktur für KI-Sprachsysteme

Der VoIP-Anbieter Peoplefone Deutschland stellt mit dem Domain-Based SIP-Trunk eine neue Anbindung für Cloud-basierte Sprachsysteme vor. Die Lösung richtet sich an Betreiber von AI-Voicebots, Contact Centern und Cloud-PBX-Plattformen, die Telefonie über flexible Cloud-Infrastrukturen integrieren wollen.
Peoplefone erweitert SIP-Infrastruktur für KI-Sprachsysteme

KI-basierte Sprachsysteme stellen neue Anforderungen an die Telefonie-Infrastruktur. Peoplefone erweitert dafür sein SIP-Angebot um eine Domain-basierte Anbindung

© Peoplefone Deutschland

KI-Sprachsysteme und Voicebots stellen neue Anforderungen an die Telefonie-Infrastruktur. Während klassische SIP-Trunks meist auf die direkte Anbindung von Telefonanlagen oder Cloud-PBX-Systemen ausgelegt sind, benötigen KI-Plattformen häufig flexiblere Schnittstellen für die Verbindung mit dem öffentlichen Telefonnetz. Peoplefone Deutschland reagiert darauf mit dem Domain-Based SIP-Trunk. Die Lösung ermöglicht die SIP-Anbindung über eine fest hinterlegte Domain (FQDN – Fully Qualified Domain Name) statt über die klassische Registrierung einer Telefonanlage per SIP Register.

«Viele KI-Plattformen setzen nicht auf die klassische SIP-Anbindung über einen Registrierungsserver, sondern stellen ihre Dienste über einen festen Domainnamen bereit. Der Domain-Based SIP-Trunk bildet die Brücke zwischen Cloud- und Voicebot-Plattformen und klassischer Telefonie: Er gibt Voicebots und KI-Systemen eine echte Telefonnummer – ohne Umbau, ohne Risiko», erklärt Felix Pflüger, Geschäftsführer von Peoplefone Deutschland.

SIP-Anbindung für Cloud-Architekturen

Der technische Unterschied liegt in der Architektur: Bei klassischen SIP-Trunks meldet sich eine Telefonanlage regelmässig über SIP Register beim Anbieter an. Beim Domain-Based SIP-Trunk wird stattdessen eine feste Domain hinterlegt. Dadurch können Cloud-Plattformen ihre Infrastruktur beispielsweise durch Serverwechsel, andere Rechenzentren oder neue Cloud-Anbieter anpassen, ohne dass die Telefonie-Anbindung beim Provider geändert werden muss. Die klassische SIP-Trunk-Variante bleibt laut Peoplefone weiterhin für klassische TK-Anlagen und Cloud-PBX-Systeme mit SIP-Register-Anforderung verfügbar.

Im Fokus der neuen Lösung stehen vor allem Anbieter und Betreiber von KI-basierten Sprachdiensten, Voicebots und modernen Contact-Center-Plattformen. Auch Cloud-Infrastrukturen, bei denen Anwendungen über feste Domains und verteilte Serverstrukturen betrieben werden, können die neue SIP-Anbindung nutzen.

Sicherheit und planbare Abrechnung

Neben der technischen Flexibilität stellt Peoplefone die Sicherheit der Verbindung in den Mittelpunkt. Die Authentifizierung erfolgt über eine Kombination aus Domain-Zuordnung sowie Benutzername und Passwort. Dadurch sollen Verbindungen eindeutig zugeordnet und Fremdregistrierungen verhindert werden.

Auch das Abrechnungsmodell wurde auf die Anforderungen solcher Anwendungen ausgerichtet. Die Berechnung erfolgt pro Sprachkanal, wobei eingehende Minuten bereits enthalten sind. Ausgehende Gespräche können zeitbasiert oder über Flatrate-Modelle abgerechnet werden.

Anzeige

Neueste Beiträge

Amazon liefert erstmals ausserhalb der USA per Drohne aus
Von einer Basis in Nordengland aus beliefert Amazon im nahen Umfeld Kunden jetzt auch im regulären Betrieb per Drohne. Auf diese Weise sollen die Waren maximal 60 Minuten nach der Bestellung dort sicher landen.
3 Minuten
12. Aug 2026
Deutscher Glasfasermarkt: Viel gebaut, wenig rentabel
Die aktuelle Studie «Glasfaser in Deutschland – Ein Markt unter Monetarisierungsdruck» von PwC zeigt, dass die Betreiber sich statt wie bisher auf den Netzausbau jetzt stärker auf die Auslastung und Monetarisierung konzentrieren müssen, damit sich die Kosten amortisieren.
3 Minuten
12. Aug 2026
Bericht zur Informationssicherheit beim Bund 2025
Der Bundesrat hat den Bericht «Informationssicherheit Bund 2025» zur Kenntnis genommen. Die Bundesverwaltung hat bei der Umsetzung des Informationssicherheitsgesetzes weitere Fortschritte erzielt. 
3 Minuten
12. Aug 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Alte Smartphones statt neue Rechenzentren - Alessandro De Carli, Acurast Association
Braucht es immer mehr leistungsfähige Rechenzentren? Nicht unbedingt, sagt Alessandro De Carli, Präsident der Acurast Association und CEO der Papers AG. Statt neue Server zu bauen, nutzt seine Plattform Acurast die Rechenleistung ausrangierter Smartphones. Im Interview erklärt er, weshalb darin enormes Potenzial für nachhaltiges Cloud Computing steckt.
6 Minuten
«KI wird ein Treiber für Wachstum» - Interview Corinna Schumacher, ServiceNow
KI-Agenten übernehmen immer mehr Routineaufgaben. ServiceNow sieht darin keine Bedrohung für Mitarbeitende, sondern eine neue Arbeitsteilung, erklärt Corinna Schumacher im Interview.
7 Minuten
Schweizer KI-Innovation schliesst die Lücke zwischen Denken und Handeln
Die Schweiz macht erneut mit einer spannenden KI-Innovation auf sich aufmerksam. Das Zürcher Unternehmen Gieni bringt mit GieniABX ein Agentensystem auf den Markt, das einen Schritt weiter gehen soll als klassische Chatbots oder KI-Assistenten. 
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige