Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Immer mehr Befragte misstrauen Medizin-KI

Nur 42 Prozent der US-Amerikaner befürworten den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bei ihrer Gesundheitsversorgung. Zu dem Ergebnis kommt eine landesweite Umfrage im Auftrag des Ohio State University Wexner Medical Center. 
© Pexels

Die Zahl der Befürworter sinkt. Bei der ersten derartigen Umfrage 2024 waren es noch 52 Prozent. Zusätzlich hat sich die Zahl derjenigen Überzeugten, dass KI manche Gesundheitsprozesse effizienter machen kann, von 64 Prozent auf 55 Prozent reduziert.

Misstrauen gegenüber KI

Medizinischen Experten nach sollte KI nicht für das Treffen von Entscheidungen im Gesundheitsweisen eingesetzt werden. Der Umfrage nach nutzen 51 Prozent der Erwachsenen KI, um wichtige Gesundheitsentscheidungen zu treffen. Ein Arzt war an diesem Vorgang nicht beteiligt, heisst es. Dem Chief Health Informatics Officer, Ravi Tripathi, zufolge ist bekannt, dass KI in zwei Prozent der Fälle falsch liegt oder möglicherweise halluziniert. «Ich würde mir um einen Patienten wirklich Sorgen machen, der der KI vollständig vertraut», so Tripathi.

Der Wissenschaftler des Ohio State University Wexner Medical Center plädiert indes für eine engere Zusammenarbeit der KI mit dem Arzt der Patienten. Demzufolge könne die KI Daten zusammenstellen, Testergebnisse und Diagnosen erklären sowie dabei helfen, wichtige Fragen zu identifizieren. Die Teilnehmer der aktuellen Umfrage stimmen dieser Einschätzung zu. 62 Prozent nutzen die KI, um Symptome zu verstehen, bevor sie sich für eine medizinische Behandlung entscheiden.

KI fördert das Verstehen

44 Prozent der Befragten nutzen die KI zur Erklärung von Testergebnissen oder Diagnosen. Und jeder Vierte hilft der KI dabei, Behandlungsmöglichkeiten zu vergleichen oder die Entscheidung für eine Therapie zu treffen. 20 Prozent der Befragten schliesslich bereiten sich mit der KI auf einen anstehenden medizinischen Termin vor. An der Umfrage haben 1.007 erwachsene US-Amerikaner teilgenommen. Diese wurde von 16. bis 20. Januar 2026 über das Internet und per Telefon durchgeführt.

Laut Tripathi entspricht der festgestellte Rückgang bei der Nutzung der KI dem natürlichen Hype-Zyklus jeder Art von Technologie. Zuerst glaubten die Menschen, dass alle Probleme der Welt und auch alle medizinischen Schwierigkeiten gelöst würden. Dann werde jedoch klar, dass es auch bei der KI ein Für und ein Wider gebe. «Ich denke, dass es in den nächsten zwei bis fünf Jahren wieder zu einem Aufschwung kommen wird und die Menschen verstehen, was der tatsächliche Nutzen der KI ist», unterstreicht Tripathi abschliessend. (pressetext.com)

Anzeige

Neueste Beiträge

Honor 600 Lite: Mittelklasse mit Aluminium-Gehäuse
Mit einem Akku mit grosser Kapazität und einem für ein Mittelklasse-Smartphone ungewöhnlichen Aluminium-Unibody soll das Honor 600 Lite überzeugen.
2 Minuten
8. Apr 2026
Souveränität wird zum Wettbewerbsfaktor - Gastbeitrag
Unternehmen in der Schweiz experimentieren mit KI – doch Souveränität, Datenstandort und Compliance bleiben Herausforderungen. Sarah Levy, Head Swiss AI Platform bei Swisscom, erklärt, warum kontrollierte und lokal gehostete KI entscheidend ist und wie souveräne Plattformen Abhängigkeiten reduzieren. 
5 Minuten
Smartphone-Nutzer wollen gute Selfie-Kameras
Natürlich wirkende Farben und Kontraste, gute Fotos im Dunkeln sowie viele Megapixel sind kaufrelevant. Gut zwei von drei deutschen Smartphone-Nutzern ist die Frontkamera mit entsprechenden Features besonders wichtig.
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Zoom erweitert KI-Plattform mit Agentenfunktionen
Neue KI-Funktionen sollen Unternehmensprozesse stärker automatisieren. Dazu führt Zoom agentenbasierte Workflows ein, die Aktionen direkt aus Meetings, Anrufen oder Kundeninteraktionen heraus auslösen können.
3 Minuten
11. Mär 2026
Stadt Zürich lanciert eigene KI-Assistenz
Seit Kurzem steht den Mitarbeitenden der Stadt Zürich mit «ZüriA» eine KI-Assistenz zur Verfügung, die die Bearbeitung von internen, vertraulichen und streng vertraulichen Informationen ermöglicht. 
2 Minuten
18. Mär 2026
KI-Ausschreibung für 57 Mio. Franken von Bundeskanzlei
Die Bundeskanzlei lanciert eine Ausschreibung zur Beschaffung von IT-Dienstleistungen in den Bereichen Daten und künstliche Intelligenz (KI) für insgesamt 57 Millionen Franken. Die Ausschreibung wurde auf der Plattform für öffentliche Ausschreibungen Simap.ch veröffentlicht.
2 Minuten
26. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige